healmebox® Magen-Darm

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healmebox® Magen-Darm

AVP/UVP: 33,07  29,99 

Kategorie:

Buscopan® PLUS

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
12,35 Euro0248361720 St.FilmtablettenBuscopan PlusSanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation / Consumer-Care

Vaprino®

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
9,97 Euro0993832810 St.HartkapselnVaprinoSanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation / Consumer-Care

Iberogast®

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
10,75 Euro0051464420 mlFlüssigkeitIberogastBayer Vital GmbH

Zusatzartikel

Vomex A®

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
7,97 Euro0427461620 St.Überzogene TablettenVomex AKlinge Pharma GmbH

Elotrans®

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
6,47 Euro0340049610 St.PulverElotransSTADA GmbH
Buscopan® PLUSVaprino®Iberogast®Vomex A®Elotrans®
AVP/UVP1:12,35 Euro9,97 Euro10,75 Euro7,97 Euro6,47 Euro
PZN:0248361709938328005146440427461603400496
Menge:20 St.10 St.20 ml20 St.10 St.
Darreichung:FilmtablettenHartkapselnFlüssigkeitÜberzogene TablettenPulver
Marke:Buscopan PlusVaprinoIberogastVomex AElotrans
Hersteller:


Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation / Consumer-CareSanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation / Consumer-CareBayer Vital GmbHKlinge Pharma GmbHSTADA GmbH

Produktinformation / Pflichtangaben

Buscopan® PLUS
Wirkstoffe

 

  • 500 mg Paracetamol
  • 10 mg Butylscopolaminiumbromid
 
Indikation/Anwendung

 

  • Das Arzneimittel ist ein Spasmoanalgetikum (Kombination von krampflösenden und schmerzstillenden Wirkstoffen).
  • Es wird angewendet bei krampfartigen Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes, krampfartigen Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. schmerzhafte Regelblutungen).
  • Wenn Sie sich nach 3 – 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
 
Dosierung

 

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
      • Einzeldosis: 1 – 2 Tabletten
      • Maximaldosis pro Tag (24 Stunden): 6 Tabletten
  • Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der nächsten Filmtablette(n) (sofern dies notwendig ist) muss mindestens 8 Stunden betragen.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 – 4 Tage ein.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl sowie Sehstörungen, Beschleunigung des Herzschlags, Mundtrockenheit und Hautrötung auftreten. Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma am 3. Tag.
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung ist sofort – auch bei vorübergehend nachlassenden Beschwerden – ein Arzt zu benachrichtigen!
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
 
Art und Weise

 

  • Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt werden.
 
Nebenwirkungen

 

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Viele der bekannten unerwünschten Wirkungen sind auf die anticholinergen Eigenschaften zurückzuführen. Diese anticholinergen Effekte sind im Allgemeinen mild und vorübergehend.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: bei mehr als 1 Behandelten von 10
    • Häufig: bei 1 bis 10 Behandelten von 100
    • Gelegentlich: bei 1 bis 10 Behandelten von 1.000
    • Selten: bei 1 bis 10 Behandelten von 10.000
    • Sehr selten: bei weniger als 1 Behandelten von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Nebnwirkungen
    • Gelegentlich:
      • Hautreaktionen, z. B. Schweißausbruch (Dyshidrosis), Juckreiz, trockene Haut (Hemmung der Schweißsekretion); Schwindel; Müdigkeit; Mundtrockenheit; Durchfall; Übelkeit; Erbrechen; Magenbeschwerden.
    • Selten:
      • Blutdruckabfall; Hautrötung; Anstieg der Herzschlagfrequenz (Tachykardie); Störungen beim Urinieren wie z. B. Nachtröpfeln, verminderter Harnstrahl.
    • Sehr selten:
      • Einstellstörungen des Auges auf unterschiedliche Sehweiten (Akkommodationsstörungen); starke Erhöhung des Augeninnendrucks mit verschwommenem Sehen und starken Kopfschmerzen (Glaukomanfall).
    • Häufigkeit nicht bekannt:
      • Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock, massive Schwellungen an Haut und Schleimhäuten (z. B. Zunge, Lippen, Gesicht), Atemnot, Nesselsucht, Hautausschlag (Exanthem); Hautrötung; andere Überempfindlichkeitsreaktionen; Anstieg der Leberwerte (Lebertransaminasen); verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie), starke Verminderung der Blutkörperchen (Agranulozytose, Leukopenie, Panzytopenie); Krampf der Muskulatur der Bronchien (Bronchospasmus), besonders bei Patienten mit Analgetika Asthma; Kreislaufkollaps; Harnverhaltung.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
 
Wechselwirkungen

 

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die im Abschnitt Nebenwirkungen beschriebenen anticholinergen Effekte können verstärkt auftreten, wenn das Arzneimittel gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet wird, die selbst solche Effekte hervorrufen können, wie z. B. andere Anticholinergika (z. B. Tiotropium, Ipratropium, atropinartige Verbindungen), Amantadin, tri-und tetrazyklische Antidepressiva, Antipsychotika, Chinidin, Disopyramid und Antihistaminika. Die gleichzeitige Therapie mit Dopamin-Antagonisten, z. B. Metoclopramid, kann zu einer gegenseitigen Abschwächung der Wirkung auf die Muskulatur des Magen-Darm-Trakts führen. Das Arzneimittel kann die beschleunigende Wirkung von Sympathomimetika auf den Herzschlag verstärken.
    • Bedingt durch den enthaltenen Paracetamol-Anteil sind weitere Wechselwirkungen mit folgenden Arzneimitteln möglich:
      • Arzneimittel gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis des Arzneimittels verringert werden, da der Abbau von Paracetamol verlangsamt sein kann.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu beschleunigtem Arzneimittelabbau in der Leber führen (Enzyminduktion), z. B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika (unter anderem Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin (einem Tuberkulosemittel), können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol (einem Bestandteil des Arzneimittels) Leberschäden hervorgerufen werden. Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.
      • Mittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin): Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit verringern.
      • Arzneimittel bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Das Präparat soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.
      • Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt sein und seine Toxizität erhöht werden.
      • Mittel gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon): Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts des Arzneimittels bewirken.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert sein.
  • Auswirkungen der Einnahme auf Laboruntersuchungen:
    • Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Während der Behandlung sollten Sie keinen Alkohol trinken.
 
Gegenanzeigen

 

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Butylscopolaminiumbromid, Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • bei mechanischen Verengungen (Stenosen) im Magen-Darm-Trakt (z. B. wegen einer Geschwulst oder durch eine Darmabknickung)
    • bei einer krankhaften Aufweitung des Dickdarms (Megakolon)
    • bei Harnverhaltung durch mechanische Verengung der Harnwege (z. B. Vergrößerung der Vorsteherdrüse)
    • bei Grünem Star (Engwinkelglaukom)
    • bei krankhaft beschleunigtem Herzschlag, Herzrasen und unregelmäßigem Herzschlag
    • bei einer besonderen Form krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
    • bei schweren Leberfunktionsstörungen
 
Schwangerschaft und Stillzeit

 

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es gibt keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung bei Schwangeren.
    • Obwohl sich bisher keine Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung ergeben haben, wird die Anwendung während der Schwangerschaft nicht empfohlen.
  • Stillzeit
    • In der Stillzeit sollte das Arzneimittel nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.
 
Patientenhinweise

 

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Ein Arzt sollte umgehend aufgesucht werden, wenn schwere Bauchschmerzen anhalten oder sich verschlimmern oder zusammen mit Symptomen wie Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Veränderungen der Darmbewegung, (Druck) Empfindlichkeit des Bauches, Blutdruckabfall, Ohnmacht oder Blut im Stuhl auftreten.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein
      • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (z. B. aufgrund von chronischem Alkoholmissbrauch oder Leberentzündung)
      • wenn Sie unter Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit) leiden
      • bei vorgeschädigter Niere
      • bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel
    • Das Arzneimittel sollte ohne ärztliche Empfehlung nicht länger als 3 – 4 Tage eingenommen werden.
    • Wenn die Schmerzen anhalten oder sich verschlimmern oder neue Symptome auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
    • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) wurden sehr selten beobachtet.
    • Brechen Sie die Behandlung beim Auftreten von Rötungen oder Schwellungen (Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion) sofort ab und suchen Sie einen Arzt auf.
    • Bei Überdosierung besteht durch den Paracetamol-Anteil die Gefahr von schweren Leber- und Nierenschäden.
    • Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
    • Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
    • Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben, und die erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
    • Blutbild, Leber- und Nierenfunktion sollten bei längerer Anwendung überwacht werden.
    • Kinder
      • Geben Sie das Arzneimittel nicht Kindern unter 12 Jahren, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.
Vaprino®
Wirkstoffe

 

  • 100 mg Racecadotril
 
Was ist VAPRINO Gegen akuten Durchfall und wofür wird es angewendet?
VAPRINO Gegen akuten Durchfall ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall. VAPRINO Gegen akuten Durchfall ist angezeigt zur symptomatischen Behandlung des akuten Durchfalls bei Erwachsenen über 18 Jahren, sofern der Durchfall nicht ursächlich behandelt werden kann.

 

Wie ist VAPRINO Gegen akuten Durchfall einzunehmen?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt: Nehmen Sie eine Hartkapsel 3mal täglich vorzugsweise vor den Hauptmahlzeiten unzerkaut mit einem Glas Wasser ein. Am 1. Behandlungstag: zu Beginn 2 Kapseln auf einmal unabhängig von der Tageszeit, vor den übrigen Hauptmahlzeiten jeweils 1 Kapsel (insgesamt maximal 4 Kapseln). Ab dem 2. Behandlungstag: 1 Kapsel 3mal täglich vor den Hauptmahlzeiten. Die Behandlung sollte fortgesetzt werden, solange der Stuhl ungeformt (flüssig) ist. Die Behandlung sollte 3 Tage nicht überschreiten.

Bei älteren Patienten ist eine Dosisänderung nicht notwendig. Anwendung bei Kindern und Jugendlichen: VAPRINO Gegen akuten Durchfall 100 mg Hartkapseln sind für Säuglinge, Kinder und Jugendliche wegen des hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet. Für die jeweiligen Altersgruppen stehen geeignete andere Darreichungsformen des Wirkstoffes zur Verfügung.

Was VAPRINO Gegen akuten Durchfall enthält:
Der Wirkstoff ist Racecadotril. Jede Kapsel enthält 100 mg Racecadotril.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Maisstärke, pflanzliches Magnesiumstearat und hochdisperses Siliciumdioxid. Die Kapselhülle enthält Rindergelatine, Eisen (III) hydroxid–oxid x H2O und Titandioxid (E171).

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.

Iberogast®
Wirkstoffe

 

  • 0.20 ml Kamillenblüten-Tinktur (1:2-4); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.10 ml Kümmel-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.10 ml Süßholzwurzel-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.10 ml Melissenblätter-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.05 ml Pfefferminzblätter-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.10 ml Angelikawurzel-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.10 ml Schöllkraut-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.15 ml Schleifenblumen-Tinktur (1:1,5-2,5); Auszugsmittel: Ethanol 50% (V/V)
  • 0.10 ml Mariendistelfrüchte-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)

 

Iberogast® bei Magen-Darm-Beschwerden

  • schnelle und effektive Linderung von vielen Verdauungsbeschwerden
  • einzigartige Kombination aus neun Heilpflanzenextrakten, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken
  • ganzheitliche Wirkung, da es an mehreren Stellen im Verdauungstrakt gleichzeitig ansetzt o auch zur Behandlung von Reizmagen und Reizdarm geeignet
  • gute Verträglichkeit und breites Wirkspektrum (durch klinische Studien belegt)

Schnell und effektiv gegen Verdauungsbeschwerden: Iberogast® enthält eine einzigartige Kombination aus neun Heilpflanzen, die durch ihre unterschiedlichen Wirkbeiträge an mehreren Stellen im Magen-Darm-Trakt ansetzen (Multi-Target-Prinzip). Somit lindern die Tropfen viele Verdauungsstörungen gleichzeitig – und behandeln auch Reizmagen und Reizdarm.

Die gute Verträglichkeit und das Wirkspektrum von Iberogast® konnten klinische Studien und Erhebungen mit über 50.000 Patienten nachweisen. Auf diese langjährige Erfahrung vertrauen weltweit schon 80 Millionen Menschen: Mehr als 90 Prozent der deutschen Verwender würden es bei Verdauungsbeschwerden erneut einsetzen.

Alles Wichtige rund um Iberogast®
Iberogast® kann schnell und effektiv viele funktionelle Magen-Darm-Beschwerden lindern:

  • Magenschmerzen
  • Bauchkrämpfe
  • Blähungen o Völlegefühl
  • Sodbrennen
  • Übelkeit

Solche Symptome machen Ihnen das Leben schwer – und schränken die Lebensqualität stark ein? Iberogast® reduziert diese Beschwerden, indem es

  • die Muskulatur in Magen und Darm entspannt.
  • die Magen-Darm-Bewegungen reguliert.
  • die empfindlichen Nerven im Verdauungstrakt beruhigt.
  • die Schleimhaut im Magen schützt.
  • auftretende Entzündungen lindert.
  • Entzündungen reduziert.
  • die Bildung von Magensäure drosselt.

Dadurch werden sowohl die Symptome als auch die Ursachen der Magen-Darm-Beschwerden wirksam gelindert und die Verdauung kann wieder reibungslos ablaufen. Testen Sie Iberogast® – das von Hausärzten meistempfohlene Produkt bei Magen-Darm-Beschwerden und das in dieser Gruppe bekannteste und am häufigsten empfohlene Mittel bei Reizmagen und Reizdarm! Seine gute Verträglichkeit macht Iberogast® sowohl bei Ärzten als auch bei Anwendern besonders beliebt.

Die Einnahme der Tropfen erfolgt ganz einfach dreimal täglich zusammen mit etwas Flüssigkeit – entweder vor oder zu den Mahlzeiten. Zuvor sollten Sie die Flasche gut schütteln.

Zur richtigen Dosierung sind folgende Vorgaben zu beachten:

  • Kinder zwischen 3 und 5 Jahren nehmen je 10 Tropfen ein.
  • Kinder zwischen 6 und 12 Jahren nehmen jeweils 15 Tropfen ein.
  • Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene nehmen jeweils 20 Tropfen ein.

Grundsätzlich ist die Dauer der Anwendung von Iberogast® zeitlich nicht beschränkt; halten die Beschwerden allerdings auch nach einer Woche weiterhin an oder werden sie stärker, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um organische Ursachen auszuschließen. Dank des Schraubverschlusses und der robusten Flasche können Sie Iberogast® sicher in der Handtasche unterwegs mitführen.

Verfügbar ist Iberogast® rezeptfrei und in drei Packungsgrößen:

  • 20 Milliliter für etwa 20 Anwendungen (ideal zum Mitnehmen)
  • 50 Milliliter für etwa 50 Anwendungen (optimale Größe auf Reisen)
  • 100 Milliliter für etwa 100 Anwendungen (perfekt geeignet für die langfristige Einnahme)

Nach Anbruch der Flasche ist das Präparat bis zu acht Wochen lang haltbar. Haben Sie versehentlich ein bis zwei Dosen Iberogast® mehr eingenommen als in der Packungsbeilage empfohlen, so hat dies in der Regel keine nachteiligen Folgen. Falls Sie deutlich höhere Dosen eingenommen haben, sollten Sie allerdings Ihren Arzt benachrichtigen. Beim nächsten Mal kann die Einnahme dann wie vom Arzt verordnet oder in der Dosierungsanleitung beschrieben fortgesetzt werden.

Der in Iberogast® enthaltene Alkohol muss kein Grund zur Besorgnis sein. Er dient dazu, die Inhaltsstoffe aus den verwendeten Heilpflanzen zu lösen und zu konservieren. Die verwendete Menge ist dabei gering: Die Einzeldosis eines Erwachsenen (20 Tropfen) weist etwa 0,24 Gramm Alkohol auf – dieselbe Menge, die zum Beispiel auch in einem Glas Apfelsaft vorkommen kann.

Die natürlichen Wirkstoffe von Iberogast®
Iberogast® vereint die Wirkstoffe von neun verschiedenen Heilpflanzen in einer Lösung.

  • Iberis Amara (Bittere Schleifenblume): aktiviert oder entspannt die Muskulatur in Magen und Darm je nach Bedarf
  • Angelikawurzel: entspannt die Muskeln im Verdauungstrakt
  • Kamillenblüten: können die Magen-Darm-Muskeln anregen und entkrampfen
  • Kümmelfrüchte: lockern die Verdauungsmuskulatur; lindern Blähungen
  • Mariendistelfrüchte: entspannen die Muskulatur in Magen und Darm
  • Melissenblätter: entkrampfen die Muskeln, die an der Verdauung beteiligt sind; reduzieren Blähungen
  • Pfefferminzblätter: entspannen die Muskulatur in Magen und Darm; verringern Blähungen
  • Schöllkraut: fördert die Arbeit der Muskeln in Magen und Darm; lindert Blähungen
  • Süßholzwurzel: trägt zur Entspannung der betroffenen Muskeln bei

Alle neun Heilpflanzen haben zudem eine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung (Schutz vor Zellschäden).

Für weitere Informationen zu Iberogast® und zu möglichen Nebenwirkungen beachten Sie bitte die Packungsbeilage.

Wirkstoffe:
100 ml Flüssigkeit enthalten folgende Wirkstoffe:
Auszüge aus: Iberis amara
(Bittere Schleifenblume – Frische Ganzpflanze) (1 : 1,5-2,5) 15,0 ml
Auszugsmittel: Ethanol 50 % (V/V)
Angelikawurzel (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Kamillenblüten (1 : 2 -4 ) 20,0 ml
Kümmelfrüchten (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Mariendistelfrüchten (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Melissenblättern (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Pfefferminzblättern (1 : 2,5-3,5) 5,0 ml
Schöllkraut (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Süßholzwurzel (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Auszugsmittel für alle Arzneidrogen:
Ethanol 30 % (V/V)

Iberogast® enthält weniger als 0,1 Broteinheiten
pro 20 Tropfen.

Bayer Vital GmbH, Kaiser-Wilhelm-Allee 70, 51373 Leverkusen, Deutschland.

Vomex A®
Wirkstoffe

 

  • 50 mg Dimenhydrinat
 
Indikation/Anwendung

 

  • Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika.
  • Wird angewendet zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit.
  • Hinweis:
    • Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Gefolge einer medikamentösen Krebsbehandlung (Zytostatika-Therapie) nicht geeignet.
 
Dosierung

 

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die Dosierung von Dimenhydrinat soll sich am Körpergewicht der Patienten orientieren. Bei kleinen Kindern kann schon eine einmalige Gabe zur Linderung der Beschwerden ausreichen.
  • Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, sollten dabei Tagesdosen von 5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschritten werden. Das bedeutet, dass Kinder mit einem Körpergewicht unter 30 kg im Allgemeinen nicht mehr als 2 Dragees am Tag erhalten sollten.
  • Im Allgemeinen beträgt die Dosierung für
    • Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre: 1 – 4 mal täglich 1 – 2 Dragees (entsprechend 50 – 400 mg Dimenhydrinat täglich), jedoch nicht mehr als 400 mg Dimenhydrinat pro Tag.
    • Kinder von 6 bis 14 Jahre: 1 – 3 mal täglich 1 Dragee (entsprechend 50 – 150 mg Dimenhydrinat täglich), jedoch nicht mehr als 150 mg Dimenhydrinat pro Tag.
    • Für Kinder bis zu 6 Jahren stehen spezielle niedriger dosierte Darreichungsformen zur Verfügung.
  • Dauer der Anwendung:
    • Das Arzneimittel ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden.
    • Spätestens nach 2-wöchiger Behandlung sollte von Ihrem Arzt geprüft werden, ob eine Behandlung weiterhin erforderlich ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Vergiftungen mit Dimenhydrinat, dem Wirkstoff, können lebensbedrohlich sein. Kinder sind besonders gefährdet.
    • Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt (Vergiftungsnotruf z. B.) um Rat zu fragen.
    • Eine Überdosierung ist in erster Linie durch eine Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starker Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen kann. Daneben werden folgende Zeichen beobachtet: Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene Schleimhäute, Verstopfung, Erregungszustände, gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen. Außerdem sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Stillstand führen können.
    • Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch den Arzt.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Anwendung wie von Ihrem Arzt verordnet fort.
  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen:
    • Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Anwendung nicht, ohne mit Ihrem Arzt zuvor darüber zu sprechen.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
 
Art und Weise

 

  • Die Dragees sollen unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.
  • Zur Prophylaxe der Reisekrankheit erfolgt die erstmalige Gabe ca. 1/2 – 1 Stunde vor Reisebeginn. Zur Therapie von Übelkeit und Erbrechen werden die Gaben in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt.
 
Nebenwirkungen

 

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der angewendeten Dosis kommt es sehr häufig – insbesondere zu Beginn der Behandlung – zu folgenden Nebenwirkungen: Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl und Muskelschwäche. Diese Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tage zu Beeinträchtigungen führen.
    • Häufig können als so genannte „anticholinerge“ Begleiterscheinungen Mundtrockenheit, Erhöhung der Herzschlagfolge (Tachykardie), Gefühl einer verstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendruckes und Störungen beim Wasserlassen auftreten.
    • Auch Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall) und Stimmungsschwankungen wurden beobachtet. Ferner besteht, insbesondere bei Kindern, die Möglichkeit des Auftretens so genannter „paradoxer Reaktionen“ wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern.
    • Außerdem ist über allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!) und Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus) berichtet worden.
    • Blutzellschäden können in Ausnahmefällen vorkommen.
    • Bei einer längeren Behandlung mit Dimenhydrinat ist die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte das Arzneimittel nach Möglichkeit nur kurz angewendet werden. Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
 
Wechselwirkungen

 

  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimitteln, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz-und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.
    • Die „anticholinerge“ Wirkung des Arzneimittels kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen [trizyklische Antidepressiva]) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.
    • Bei gleichzeitiger Gabe mit so genannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimitteln, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kann sich u. U. eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen. Deshalb darf das Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase angewendet werden.
    • Die gleichzeitige Anwendung mit Arzneimitteln, die
      • ebenfalls das so genannte QT-Intervall im EKG verlängern, z. B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oder III9, bestimmte Antibiotika (z. B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw. Magen-/Darm-geschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika), oder
      • zu einem Kaliummangel führen können (z. B. bestimmte harntreibende Mittel)
    • ist zu vermeiden.
    • Die Anwendung zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen.
    • Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Anwendung informiert werden, da falschnegative Testergebnisse möglich sind.
    • Weiterhin ist zu beachten, dass durch das Arzneimittel die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosiden) eventuell auftretende Gehörschädigung u. U. verdeckt werden kann.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
    • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
      • Während der Behandlung sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann. Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, wird dadurch weiter beeinträchtigt.
 
Gegenanzeigen

 

  • Darf nicht angewendet werden bei:
    • Überempfindlichkeit gegenüber Dimenhydrinat, anderen Antihistaminika bzw. einem anderen Bestandteil des Arzneimittels,
    • akutem Asthma-Anfall,
    • grünem Star (Engwinkelglaukom),
    • Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom),
    • Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie),
    • Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung,
    • Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie).
 
Schwangerschaft und Stillzeit

 

  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.
  • Dimenhydrinat, der Wirkstoff, kann zur Auslösung vorzeitiger Wehen führen. Die Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht belegt. Ein Risiko ist für Dimenhydrinat aufgrund klinischer Daten nicht auszuschließen. Sie dürfen das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt anwenden und nur wenn dieser eine Anwendung für unbedingt erforderlich hält.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen.
  • Dimenhydrinat geht in die Muttermilch über. Die Sicherheit einer Anwendung in der Stillzeit ist nicht belegt. Da unerwünschte Wirkungen, wie erhöhte Unruhe, auf das gestillte Kind nicht auszuschließen sind, sollen Sie das Arzneimittel entweder in der Stillzeit nicht anwenden oder in der Zeit der Anwendung abstillen.
 
Patientenhinweise

 

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich bei
    • eingeschränkter Leberfunktion,
    • Herzrhythmusstörungen (z. B. Herzjagen),
    • Kalium- oder Magnesiummangel,
    • verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie),
    • bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien),
    • gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das so genannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen,
    • chronischen Atembeschwerden und Asthma,
    • Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose).
    • Das Arzneimittel darf in diesen Fällen nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol
Elotrans®
Wirkstoffe

 

  • 4000 mg Glucose
  • 700 mg Natriumchlorid
  • 590 mg Natriumcitrat-2-Wasser
  • 300 mg Kaliumchlorid
 
Indikation/Anwendung

 

  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur oralen Behandlung eines Flüssigkeitsmangels (Dehydratation) durch Ausgleich der Salz- und Wasserverluste. Das Arzneimittel enthält Salze (Elektrolyte) und Glucose.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • zur oralen Salz- (Elektrolyt-) und Flüssigkeitszufuhr (Ausgleich von Salz- und Wasserverlusten) bei Durchfallerkrankungen.
  • Hinweise:
    • Jeder Durchfall kann Anzeichen einer schweren Erkrankung sein. Bei längerer Dauer und/oder Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens ist daher unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.
    • Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern können Durchfälle, besonders bei gleichzeitigem, unstillbarem Erbrechen, rasch zu schweren Krankheitserscheinungen (Bewusstseinstrübung, Schock) führen. Es ist daher bei der Durchfallbehandlung von Säuglingen und Kleinkindern in jedem Fall ein Arzt hinzuzuziehen.
 
Dosierung

 

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die Dosierung des Arzneimittels richtet sich nach dem Schweregrad Ihrer Durchfallerkrankung. Das Präparat soll die mit dem Durchfall entstehenden Flüssigkeitsverluste ersetzen.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Säuglinge und Kleinkinder
      • 3 bis 5 (ggf. auch mehr) Beutel in 24 Stunden.
    • Kinder
      • 1 Beutel nach jedem Stuhlgang.
    • Erwachsene
      • 1 bis 2 Beutel nach jedem Stuhlgang.
    • Bei diesen Angaben handelt es sich nur um Richtwerte. Im Einzelfall kann sowohl eine höhere als auch eine niedrigere Dosierung erforderlich sein. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt, wenn Sie unsicher sind.
    • Zu Beginn der Behandlung kann höher dosiert werden, um Flüssigkeitsverluste rasch und vollständig auszugleichen.
    • Zur Information für den behandelnden Arzt/Apotheker:
      • Die Dosierungsempfehlung basiert auf der Flüssigkeitszufuhr von 150 ml pro kg Körpergewicht für Säuglinge und Kleinkinder und 20 bis 40 ml pro kg Körpergewicht für größere Kinder und Erwachsene.
  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Anwendung des Arzneimittels bei Säuglingen und Kleinkindern bestimmt der behandelnde Arzt. Sie beträgt in der Regel 6 bis 12 Stunden und sollte 24 Stunden nicht überschreiten.
    • Schulkinder und Erwachsene nehmen das Pulver nach Anweisung des Arztes bis zum Abklingen des Durchfalls ein, höchstens jedoch 36 Stunden. Danach soll der Arzt ggf. neu über die Behandlung entscheiden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • In jedem Fall einer Überdosierung sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Er wird sich bei der Behandlung einer Überdosierung am Krankheitsbild orientieren und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.
    • Dies gilt insbesondere, wenn bei Ihnen ein nicht ausgeglichener Wasser- und Salzhaushalt, z.B. infolge von Nierenfunktionsstörungen, vorliegt sowie bei bestehender oder bisher unerkannter Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
    • Bei bestehender oder bisher unerkannter Zuckerkrankheit kann es durch die Einnahme von Elektrolyt (Salz)-Glucose-Trinklösung zu einer Überzuckerung bis hin zu einem diabetischen Koma kommen.
    • Bei intakter Nierenfunktion treten im Allgemeinen keine Vergiftungen und Überdosierungen auf.
    • Bei der versehentlichen Einnahme von ungelöstem Pulver oder bei Verdünnung eines Beutels mit weniger als 200 ml Trinkwasser kann eine Störung des Salzhaushaltes und unter Umständen eine Verschlimmerung der Durchfallerkrankung eintreten.
  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung wie verordnet fort.
  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
    • Bei einer Unterbrechung der Behandlung wird der Behandlungserfolg gefährdet.
    • Sollten bei Ihnen unangenehme Nebenwirkungen auftreten, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.
 
Art und Weise

 

  • Zum Einnehmen nach Auflösen in Trinkwasser. Falls kein Trinkwasser vorhanden ist, kann auch frisch gekochtes und abgekühltes Wasser verwendet werden. Lösen Sie den Inhalt eines Beutels des Präparates in 200 ml Flüssigkeit auf.
  • Die Flüssigkeitsmenge, in der 1 Beutel des Präparates aufgelöst werden soll, ist genau einzuhalten, da sonst nicht die optimale Zusammensetzung an Salzen, Zucker und Flüssigkeit erreicht ist und Störungen des Salzhaushaltes im Körper verursacht werden könnten.
  • Verwenden Sie die fertig gestellte Lösung sofort. Heben Sie eventuelle Reste der Lösung nicht auf.
  • Das Arzneimittel nicht kochen!
  • Bei gleichzeitiger Übelkeit und/oder Erbrechen werden anfangs kleine Mengen von 5-10 ml Trinklösung im Abstand von 5-10 Minuten gegeben und die Menge je nach Gesundheitszustand des Patienten gesteigert, bis die benötigte Dosis erreicht wurde.
  • Bei Durchfallerkrankungen sollen vor Beginn der Behandlung mit dem Präparat sämtliche Nahrungsmittel abgesetzt werden. Dies gilt auch für Milch mit Ausnahme von Muttermilch. Mit Muttermilch ernährte Säuglinge werden von Behandlungsbeginn an parallel zur Gabe des Präparates nach Bedarf weiter gestillt. Die erforderliche Menge an dem Arzneimittel wird vor einer Stillmahlzeit verabreicht.
  • Wenn ein Säugling die angebotene Portion nicht auf einmal trinkt, sollte die Trinklösung löffelweise oder in kleinen Portionen gefüttert werden, bis die empfohlene Menge erreicht ist.
  • Nicht gestillte Säuglinge
    • erhalten zunächst nur die Lösung des Präparates (Nahrungspause für ca. 6 Stunden, auch Verzicht auf Flaschenmilch). Danach wird mit Wasser verdünnte Nahrung gegeben. Nach Abklingen der Beschwerden (im Allgemeinen nach 24 bis 48 Stunden) kann gewöhnlich allmählich wieder zur normalen Nahrung übergegangen werden.
  • Kinder
    • erhalten nach Beendigung der Behandlung mit dem Präparat wieder ihre gewohnte feste Nahrung. Im Einzelfall kann dies jedoch auch bereits früher geschehen.
 
Nebenwirkungen

 

  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Folgende Nebenwirkungen sind berichtet worden. Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Als Folge einer durch Kalium bedingten Magenreizung können Übelkeit und Erbrechen auftreten.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
 
Wechselwirkungen

 

  • Bei Anwendung des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Wirkung herzwirksamer Glykoside (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Herzschwäche) kann herabgesetzt werden. Bei Patienten, die gleichzeitig mit Glykosiden behandelt werden, wird der Arzt den Blutkaliumspiegel möglicherweise regelmäßig kontrollieren.
 
Gegenanzeigen

 

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen einen der Bestandteile des Präparates sind
    • wenn Sie unter akuter und chronischer Einschränkung der Nierenfunktion (akute und chronische Niereninsuffizienz) leiden
    • bei unstillbarem Erbrechen
    • bei Bewusstseinstrübung bzw. Schock bei schweren Flüssigkeitsmangelzuständen
    • wenn Sie unter einer Störung des Säure-Basen-Haushaltes mit Untersäuerung des Blutes (metabolische Alkalose) leiden
    • bei Störungen der Kohlenhydrataufnahme (Zuckeraufnahme) aus dem Darm (Monosaccharid-Malabsorption).
  • Die Behandlung mit dem Präparat ist nicht angezeigt, wenn die Aufnahme der eingenommenen Flüssigkeit aus dem Magen-Darm-Trakt in das Blut nicht oder nur teilweise möglich ist (z.B. bei akutem Darmverschluss).
 
Schwangerschaft und Stillzeit

 

  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Befragen Sie bei einer Durchfallerkrankung während der Schwangerschaft oder Stillzeit in jedem Fall Ihren Arzt.
 
Patientenhinweise

 

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • Es ist auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit neben der Therapie zu achten!
    • Da jeder Durchfall ein Anzeichen einer schweren Erkrankung sein kann, ist bei längerer Dauer und/oder Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.
    • Bei Patienten mit Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz) und erhöhtem Blutdruck ist vor Beginn der Behandlung wegen der durch das Präparat zugeführten Flüssigkeits- und Natriummengen der Arzt zu befragen.
    • Wegen des hohen Glucose-Gehaltes sollte das Präparat von Diabetikern nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt angewendet werden.
  • Säuglinge und Kleinkinder
    • Bei der Durchfallbehandlung von Säuglingen und Kleinkindern ist in jedem Fall ein Arzt hinzuzuziehen.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind bisher nicht bekannt geworden. Unter Abschnitt Nebenwirkungen gelistete Nebenwirkungen könnten das Reaktionsvermögen beeinflussen.

Magen Darm

Magen-Darm-Erkrankungen werden oft durch Infektionen, aber auch durch Stress und eine falsche Ernährung ausgelöst. Die umgangssprachliche “Magen-Darm-Grippe” kommt oft vor, hier sind Viren die Verursacher. Schlechte Hygiene und in deren Folge Schmierinfektionen können die Krankheit im Handumdrehen verbreiten. Unsere Healmebox hält verschiedene Gegenmittel bereit. 

Ursachen von Magen-Darm-Erkrankungen 

Grundsätzlich können Viren und Bakterien die Auslöser von Magen-Darm-Infektionen sein. Häufig sind es bei schwereren Verläufen Rotaviren oder humane Noroviren, deren Übertragung durch Kontakt- und Schmierinfektionen erfolgt. Die Erreger sind vergleichsweise “umweltstabil“ und überstehen daher eine bestimmte Temperaturspanne, weshalb sie auf Türklinken und Geländern oder an Handtüchern länger überleben. Strenge Hygiene hat immer oberste Priorität. Wichtig zu wissen: Die Magen-Darm-Infektion (Gastroenteritis) nennen wir zwar umgangssprachlich “Magen-Darm-Grippe”, sie steht aber mit der als Grippe bezeichneten Influenza in keinem Zusammenhang. Letztere wird durch gänzlich andere Virenstämme ausgelöst. Andere Auslöser von Magen-Darm-Erkrankungen sind Stress und (leicht) verdorbene Speisen, hier hilft eine Beruhigung des Magen-Darm-Traktes. 

Symptome 

Übelkeit, Durchfall und Erbrechen sind die hauptsächlichen Symptome, die sich auch ohne Vorwarnung einstellen. Das Immunsystem meldet ab einer bestimmten Belastung dem Brechzentrum, dass Stoffe ausgeschieden werden müssen. Eine Virenbelastung oder die Belastung durch falsche / verdorbene Lebensmittel wird dann mechanisch durch das schwallartige Befördern aus dem Körper bewältigt. Bei Viren- und Bakterienerkrankungen, also der Magen-Darm-Grippe, kommen oft Fieber und Schüttelfrost hinzu. 

Behandlung 

Während des Beginns der Krankheit ist die erhöhte Flüssigkeitszufuhr wichtig, weil der Körper durch Erbrechen und Durchfall viel Flüssigkeit verliert. Verschiedene Mittel beruhigen den Magen-Darm-Trakt, stoppen Übelkeit und Erbrechen, minimieren die Gefahr des Elektrolyteverlusts und beruhigen die Magen-Darm-Peristaltik. Die Healmebox bietet folgende Hilfe:

  • Angelikawurzel (Engelwurz): Stoffe in der Wurzel der Pflanze entspannen und beruhigen den nervösen Magen. Der Einsatz ist bei Völlegefühl und Blähungen zu empfehlen. Iberogast® enthält Angelikawurzel für die Regulierung der Magensäureproduktion. Das Mittel regt auch den Appetit und die Verdauung an.
  • Kamillenblüten wirken bei Sodbrennen, Reizmagen, Gastritis und sogar Magengeschwüren. Sie lindern, schützen und lösen Krämpfe, auch fördern sie die Verdauung. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen ätherischen Öle, die nicht nur im Magen und im Darm, sondern auch in der Speiseröhre entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Der Einsatz erfolgt bevorzugt bei Dyspepsie und Reizmagen.
  • Kümmelfrüchte: Diese wirken krampflösend und gegen Blähungen, regen die Verdauung an und regulieren die Magensaftproduktion. Zudem entfaltet Kümmel eine keimtötende Wirkung und unterbindet damit Entzündungen im Magen-Darm-Trakt. Dessen Muskulatur wird gleichzeitig angeregt, auch gilt Kümmel als antioxidativ. Er wehrt die freien Radikale ab.
  • Melissenblätter aktivieren und beruhigen zugleich die Muskulatur im Magen-Darm-Trakt. Das lindert den nervösen Magen und beruhigt gereizte Nerven. Gleichzeitig entfalten Melissenblätter eine entkrampfende Wirkung, die Blähungen vermindert. Ihre antioxidativen Wirkstoffe wehren freie Radikale ab, auch ist die Melisse entzündungshemmend. 
  • Pfefferminzblätter helfen bei krampfartigen Beschwerden, bei Blähungen und bei Übelkeit. Sie regulieren die Säureproduktion im Magen und lindern damit das Reizdarmsyndrom. Der Pfefferminzextrakt regt darüber hinaus die Verdauung an, fördert die Gallenproduktion, lässt den Verdauungsprozess reibungsloser ablaufen und beugt Bauchschmerzen vor.
  • Schöllkraut steigert die Motilität (Beweglichkeit) des Magens und bringt damit die Verdauung in Schwung. Die enthaltenen Bitterstoffe, Flavonoide und Alkaloide wirken beruhigend, krampflösend und galletreibend auf den Verdauungstrakt.
  • Süßholzwurzel (Iberogast): Ihre Extrakte lösen Magenkrämpfe, regulieren die Säuresekretion im Magen und wirken antibakteriell. Sie wehren freie Radikale ab, schützen die Magenschleimhaut und wirken entzündungshemmend. Beschwerden wie Sodbrennen und die Magenschleimhautentzündung (Gastritis) werden damit wirksam gelindert.
  • Buthylscopolamin (Buscopan): Bei stärkeren Krämpfen und Schmerzen im Bauchbereich, die auch durch Magen-Darm-Erkrankungen ausgelöst werden, jedoch auch bei Durchfall, Regelbeschwerden und Blasenentzündung wirkt dieses gut verträgliche, gluten- und lactosefreie Mittel.
  • Racecadotril (Vaprino®): Das Mittel reduziert Durchfall durch Unterbindung des übermäßigen Flüssigkeitseinstroms in den Darm. Dabei bleibt die natürliche Darmbewegung erhalten. Neben dem Durchfall lassen auch Bauchschmerzen und -spannungen nach. Anwender müssen dazu ausreichend Flüssigkeit zuführen.

Optional ist in der Healmebox zubuchbar: 

  • Elotrans: Das Mittel ersetzt Elektrolyte und wirkt dabei schnell. Die Begleiterscheinungen von Durchfall wie Übelkeit und Kreislaufschwäche bessern sich dadurch in kurzer Zeit. Der Wasser- und Mineralstoffhaushalt gerät durch einen längeren Durchfall aus dem Gleichgewicht, was für geschwächte Patienten, Kinder und ältere Menschen ernsthafte Konsequenzen hat. Der Flüssigkeitsumsatz von Kindern übersteigt den von Erwachsenen um ein Mehrfaches, Flüssigkeits- und Elektrolytverlust ist daher zu unterbinden. Elotrans enthält nicht nur Elektrolyte, sondern auch Glucose in optimaler Zusammensetzung. Deren Gegenwart unterstützt die Resorption der zugeführten Elektrolyte. Elotrans eignet sich für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. 
  • Dimenhydrinat (Vomex): Mit dem Mittel werden Übelkeit und Erbrechen behandelt, es dient auch der Vorbeugung. Die Wirkung setzt schnell ein und hält lange an. Der drohende Elektrolyteverlust durch Erbrechen kann gestoppt werden, zudem beruhigt der Wirkstoff Dimenhydrinat die Magen-Darm-Peristaltik. Das Mittel lässt sich mit gängigen Präparaten gegen Durchfallerkrankungen kombinieren.
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