healmebox® Menstruationsbeschwerden

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healmebox® Menstruationsbeschwerden

AVP/UVP: 27,49  24,99 

Kategorie:

Dolormin® für Frauen

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
7,69 Euro0243411610 St.TablettenDolorminJohnson & Johnson GmbH (OTC)

ThermaCare® Wärmeauflagen

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
9,45 Euro104194213 St.WärmeumschlägeThermacarePfizer Consumer Healthcare Gmb

Magnesium Verla® Direktgranulat

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
10,35 Euro0739668530 St.GranulatMagnesium Verla DirektVerla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Dolormin® für FrauenThermaCare® WärmeauflagenMagnesium Verla® Direktgranulat
AVP/UVP1:7,69 Euro9,45 Euro10,35 Euro
PZN:024341161041942107396685
Menge:10 St.3 St.30 St.
Darreichung:TablettenWärmeumschlägeGranulat
Marke:DolorminThermacareMagnesium Verla Direkt
Hersteller:


Johnson & Johnson GmbH (OTC)Pfizer Consumer Healthcare GmbHVerla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG

Produktinformation / Pflichtangaben

Dolormin® für Frauen

Wirkstoffe

  • 250 mg Naproxen

 

Indikation/Anwendung

  • Das Präparat ist ein schmerzstillendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei
    • schmerzhaften Beschwerden während der Regelblutung.

 

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Mädchen ab 12 Jahren und Frauen
      • Erstdosis: 2 Tabletten (entsprechend 500 mg Naproxen)
      • Weitere Einzeldosis: im Abstand von 8 – 12 Stunden einzunehmen: 1 Tablette (entsprechend 250 mg Naproxen)
      • Maximale Tagesdosis: bis 3 zu Tabletten (entsprechend bis zu 750 mg Naproxen)
  • Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sollten nicht mehr als 2 Tabletten pro Tag, verteilt auf 2 Einzeldosen, einnehmen.
  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Präparat ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.
    • Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem jeweiligen Beschwerdebild.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Als Symptome einer Überdosierung können Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Ferner kann es auch zu Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen und Augenzittern, Ohrensausen, sowie selten zu Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit kommen.
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Präparat benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
    • Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbstständig die Dosierung, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Falls Sie die Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der nächsten Gabe nicht mehr als die übliche empfohlene Menge ein.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Art und Weise

  • Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) möglichst vor dem Essen ein. Dies fördert den Wirkungseintritt.
  • Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, das Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.

 

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, besprechen Sie das bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Naproxen, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten.
    • Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 750 mg Naproxen für orale Darreichungsformen (= 3 Tabletten).
    • Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
    • Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt.
    • Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulcera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulcerative Stomatitis und Verschlimmerung von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde eine Magenschleimhautentzündung beobachtet.
    • Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.
    • Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
    • Arzneimittel wie das Präparat sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.
  • Herzerkrankungen
    • Sehr selten: Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz).
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Sehr selten: Störungen der Blutbildung: Leukopenie (Verminderung der weißen Blutkörperchen), Thrombozytopenie (Verminderung der Blutplättchen), Panzytopenie (Verminderung der Blutzellen aller Systeme), Agranulozytose (Verminderung der Granulozyten). Erste Symptome können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
    • Blutarmut durch beschleunigten Abbau der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie).
    • Bei der Langzeittherapie sollte das Blutbild regelmäßig kontrolliert werden;
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel.
  • Augenerkrankungen
    • Gelegentlich: Sehstörungen. In diesem Fall ist umgehend der Arzt zu informieren und das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden.
  • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
    • Sehr selten: Hörstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus).
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
    • Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen, Magenschmerzen
    • Gelegentlich: Völlegefühl, Verstopfung (Obstipation), Durchfall (Diarrhö); Geschwüre des Magen-Darmtraktes (gastrointestinale Ulcera), unter Umständen mit Blutungen, Erbrechen von Blut (Hämatemesis), blutigem Stuhl (Meläna) und Durchbruch.
    • Selten: Erbrechen, Mundschleimhautentzündungen (Stomatitis).
    • Sehr selten: Schädigung der Speiseröhrenschleimhaut; Beschwerden im Unterbauch (z. B. blutende Colititiden oder Verstärkung eines Morbus Crohn/einer Colitis ulcerosa).
    • Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie Dolormin für Frauen absetzen und sofort den Arzt informieren.
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • Gelegentlich: Verminderung der Harnausscheidung. Wasseransammlung im Körper (Ausbildung von Ödemen, z.B. periphere Ödeme), besonders bei Patienten mit Hypertonie oder Niereninsuffizienz.
    • Sehr selten: Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), insbesondere bei Langzeittherapie; erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut (Hyperurikämie); akutes Nierenversagen, nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im Körper und starke Eiweißausscheidung im Harn), interstitielle Nephritis (entzündliche Nierenerkrankung).
    • Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme) sowie allgemeines Unwohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
    • Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, so müssen Sie das Präparat absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
    • Die Nierenfunktion sollte bei längerer Anwendung regelmäßig kontrolliert werden;
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Gelegentlich : Juckreiz.
    • Selten: Lichtüberempfindlichkeit der Haut (Photodermatitis).
    • Sehr selten: Alopezie (Haarausfall, meist reversibel), Pseudoporphyrie (verstärkte Verletzlichkeit der Haut mit Blasen nach Verletzung), schwere (bullöse) Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), schwere Hautreaktionen wie z. B. Erythema exsudativum multiforme.
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • Sehr selten wurde unter der Anwendung von Naproxen die Symptomatik einer Hirnhautentzündung (aseptischen Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.
    • Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (NSAR, zu diesen gehört auch das Arzneimittel) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwick-lung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
    • Wenn während der Anwendung des Arzneimittels Zeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
  • Gefäßerkrankungen
    • Sehr selten: Bluthochdruck (Hypertonie).
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen, Hautjucken und Hautblutungen.
    • In diesem Fall ist umgehend der Arzt zu informieren, und das Präparat darf nicht mehr eingenommen/angewendet werden.
    • Sehr selten: Asthmaanfälle (eventuell mit Blutdruckabfall); Bronchospasmen (Krampf der Bronchialmuskulatur); eosinophile Pneumonie (bestimmte Form der Lungenentzündung); schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Anzeichen hierfür können sein: Gesichts-, Zungen- und Kehlkopfödeme (mit Einengung der Luftwege), Atemnot, Tachykardie (Herzjagen), Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock.
    • Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendungen auftreten können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • Selten: Leberfunktionsstörungen.
    • Sehr selten: Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie.
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Gelegentlich: Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

 

Wechselwirkungen

  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die gleichzeitige Anwendung des Präparates und Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
    • Das Präparat kann die Wirkung von entwässernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschwächen.
    • Das Arzneimittel kann die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Herzschwäche und Bluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.
    • Die gleichzeitige Gabe des Präparates und kaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen.
    • Die gleichzeitige Verabreichung des Arzneimittels mit anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der NSAR oder mit Glukokortikoiden erhöht das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.
    • Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.
    • Die Gabe des Präparates innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) kann zu einer erhöhten Blutkonzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.
    • Bestimmte NSAR wie Naproxen können die nierenschädigende Wirkung von Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird) verstärken.
    • NSAR können die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verstärken. Lassen Sie die Blutgerinnung kontrollieren.
    • Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
      • Zidovudin: Erhöhtes Risiko für Gelenk- und Blutergüsse bei HIV positiven Blutern.
      • Probenecid und Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung der Gicht): Aus-scheidung von Naproxen verzögert.
      • Sulfonylharnstoffe (Mittel zur Senkung des Blutzuckers): Lassen Sie bei gleichzeitiger Behandlung zur Sicherheit die Blutzuckerwerte kontrollieren.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Während der Anwendung des Präparates sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

 

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Naproxen oder einem der sonstigen Bestandteile des Präparates sind,
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen auf die Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben,
    • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen,
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen/Darm-Geschwüren (peptischen Ulcera) oder Blutungen,
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR),
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen,
    • wenn Sie unter schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden,
    • bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz),
    • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft,
    • von Kindern unter 12 Jahren, da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoff-gehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

 

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wird während der Anwendung des Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Naproxen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Dolormin für Frauen wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Naproxen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Eine Anwendung des Präparates während der Stillzeit sollte vorsichtshalber vermieden werden.

 

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich,
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung des Präparates mit anderen NSAR, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
      • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
      • Ältere Patienten:
        • Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):
        • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
      • Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.
      • Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit magenschleimhautschützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
      • Wenn Sie, insbesondere in höherem Alter, eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt, aufweisen, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.
      • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
      • Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit dem Arzneimittel zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
      • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Arzneimittel wie das Präparat sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (maximal 4 Tage)!
      • Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
    • Hautreaktionen
      • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Dolormin für Frauen abgesetzt und umgehend der Arzt konsultiert werden.
    • Sonstige Hinweise
      • Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
        • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie);
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose);
      • Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
        • bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion;
        • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen;
        • bei Allergien (z.B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
      • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (zum Beispiel anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme des Präparates muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
      • Naproxen, der Wirkstoff des Präparates, kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
      • Bei länger dauernder Gabe des Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
      • Bei Einnahme des Präparates vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
      • Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie nach der Einnahme des Präparates häufig unter Kopfschmerzen leiden!
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
      • Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von mehr als 15 mg Methotrexat pro Woche sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Bei kurzfristiger Einnahme der für das Arzneimittel empfohlenen Dosen ist keine Beeinträchtigung zu erwarten.
    • Da bei der Anwendung des Präparates in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und ge-zielt genug reagieren.
    • Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
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Nährwertangaben

pro 100 g

pro 1 Beutel 
Brennwert / EnergiekJkcalkJkcal
 
Fett [g]
– davon gesättigte Fettsäuren [g]
Kohlenhydrate [g]
– davon Zucker
Ballaststoffe [g]
Eiweiß [g]
Salz [g]
Vitamine/Mineralstoffepro 100 g%*pro Portion%*
Vitamin A [µg]
Vitamin D [µg]
Vitamin E [mg]
Vitamin K [µg]
Vitamin C [mg]
Thiamin (Vitamin B1) [mg]
Riboflavin (Vitamin B2) [mg]
Niacin [mg NE]
Vitamin B6 [mg]
Folsäure [µg]
Vitamin B12 [µg]
Biotin [µg]
Pantothensäure [mg]
Kalium [mg]
Chlor [mg]
Calcium [mg]
Phosphor [mg]
Magnesium [mg]15040
Eisen [mg]
Zink [mg]
Kupfer [mg]
Mangan [mg]
Fluor [mg]
Selen [µg]
Chrom [µg]
Molybdän [µg]
Jod [µg]

*% Prozent der Referenzmenge gemäß VO (EU) Nr. 1169/2011

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Aufbewahrung:
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Nettofüllmenge:
30 Sticks à 1,66 g = 49,8 g

Herstellerdaten:
Verla-Pharm Arzneimittel
82324 Tutzing

Regelschmerzen 

Regelschmerzen – Ursachen, Symptome und Tipps zur effektiven Schmerzlinderung

Allgemeine Informationen

Die monatliche Regelblutung, medizinisch als „Menstruation“ bezeichnet, setzt bei Mädchen in der Pubertät ein, das heißt zwischen dem neunten und dem 15. Lebensjahr und dauert bis zur Menopause an. Der Fachausdruck für die erste Monatsblutung lautet „Menarche“. Die Menstruation ist unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt, so beispielsweise „Periode“, „Tage“ oder „Monatsblutung“.

Der Körper einer Frau durchläuft einen festgelegten Zyklus, der mit dem Einsetzen der Regelblutung beginnt. In den einzelnen Phasen des Monatszyklus verändern sich bestimmte Hormonmengen, was zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Körper und die Stimmung der Frau haben kann. Einige Frauen fühlen oft gar nicht, dass die Periode bevorsteht, andere wiederum leiden unter intensiven Menstruationsbeschwerden, wie zum Beispiel Regelschmerzen. Wer die einzelnen Auslöser und Ursachen kennt, kann gezielt etwas gegen Zyklusbeschwerden unternehmen.

Regelschmerzen haben unterschiedliche Ursachen

Wenn bereits die ersten Regelblutungen schmerzhaft sind, spricht der Mediziner von sogenannten „primären Regelschmerzen“. Eine Ursache für diese Schmerzen kann eine übermäßige Produktion von Prostaglandinen sein. Hierbei handelt es sich um bestimmte Schmerzbotenstoffe, die der weibliche Körper kurz vor der Menstruation bildet. Sie bewirken die Kontraktion der Gebärmutter während der Regelblutung. Dies ist oftmals ziemlich schmerzhaft, doch sehr wichtig für den Organismus. In der ersten Zyklushälfte baut die Gebärmutter ihre Schleimhaut für eine mögliche Befruchtung und Schwangerschaft auf. Tritt diese nicht ein, muss die Schleimhaut wieder abgesondert werden. Dies geschieht durch das Zusammenziehen des Organs während der monatlichen Regelblutung.

Häufige Ursachen hormonell bedingter Regelschmerzen

In der Regel haben Menstruationsschmerzen bei jeder Blutung eine ähnliche Intensität. Am deutlichsten sind sie in den ersten 24 Stunden spürbar. Für die Entstehung von Regelschmerzen gibt es unterschiedliche körperliche und genetische Risikofaktoren. So leiden beispielsweise Frauen, bei denen die erste Periode vor der Vollendung des zwölften Lebensjahres einsetzt, häufig unter stärkeren Schmerzen. Ebenso können ein zu niedriger BMI-Wert oder familiär bedingte Faktoren die Schmerzintensität beeinflussen. Alkoholgenuss, Rauchen, übermäßiger Stress und psychische Belastungen können zudem einen nicht unerheblichen Einfluss auf Regelschmerzen haben.

Endometriose – ein häufiger Grund für Regelschmerzen

Wenn Regelschmerzen erst nach Vollendung des 25. Lebensjahres einsetzen, spricht man in der Medizin von „sekundären Regelschmerzen“. Meistens stecken organische Gründe hinter diesen Beschwerden. Die Endometriose, eine der häufigsten Ursachen für Regelschmerzen, ist eine chronisch verlaufende, aber gutartige weibliche Erkrankung. Rund sieben bis fünfzehn Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter sind hiervon betroffen. Der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ähnelndes Gewebe siedelt sich außerhalb der Gebärmutterhöhle an, beispielsweise im Bauchraum, an den Eierstöcken oder an der Blase. Diese Zellen des Endometriums verlassen also den ursprünglichen „Wohnort“, bewuchern andere Organe und lösen dort zum Teile große Beschwerden aus. Sie können bluten oder sogar anschwellen und lösen somit Krämpfe und Schmerzen aus. Ob sich eine Endometriose hinter den Regelschmerzen verbirgt, muss unbedingt von einem Frauenarzt abgeklärt werden. Hier gibt es jedoch sehr gute Behandlungsmöglichkeiten und vielversprechende Aussichten: In rund 70 Prozent der Fälle geht die Erkrankung nach entsprechender medikamentöser Behandlung zurück.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Regelschmerzen und Polypen?

Wenn eine Schleimhaut übermäßig stark wächst, entstehen Polypen. Diese können in der Nase, in der Gebärmutter oder auch im Darm vorkommen. Diese kleinen Anhängsel in der Gebärmutter der Frau sind meistens ungefährlich und kein Grund zur Besorgnis. Polypen sind jedoch lästig, denn sie können ein Auslöser für unangenehme und schmerzhafte Zwischenblutungen sein. Des Weiteren können Polypen stärkere Regelblutungen auslösen. Es ist nur ein kurzer Eingriff von rund zehn bis fünfzehn Minuten notwendig, um diese Polypen zu entfernen. Dieser wird vom Arzt unter Narkose durchgeführt.

Myome – ein weiterer möglicher Auslöser für Regelschmerzen

Gutartige Wucherungen, die sich in der Muskelschicht der Gebärmutter, dem sogenannten Myometrium bilden, werden als Myome bezeichnet. Sie können grundsätzlich bei jeder Frau zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr vorkommen. Rund ein Viertel aller Frauen haben keinerlei Beschwerden. In einem solchen Fall ist keine medizinische Behandlung notwendig. Die Mehrzahl aller betroffenen Frauen klagt jedoch über unangenehme Begleitbeschwerden, wie beispielsweise sekundäre Regelschmerzen oder starke, langanhaltende Blutungen.

Entzündungen haben gute Behandlungschancen

Wer unter sehr starken Regelschmerzen leidet, kann auch von einer Entzündung der Gebärmutter betroffen sein. Keime, die über die Scheide in die Gebärmutter gelangen, sind hierfür oftmals der Hauptauslöser. Bestimmte medizinische Eingriffe, wie zum Beispiel das Einsetzen einer Verhütungsspirale oder Geburten können das Eindringen der Keime ebenfalls erleichtern. Die Entzündung kann das gesamte Organ oder auch nur Teile davon betreffen. Gebärmutterentzündungen äußern sich in Symptomen, wie Unterleibsschmerzen, Fieber oder eine unregelmäßige Monatsblutung. Je nachdem, um welchen Erreger es sich handelt, muss die richtige Therapie festgelegt werden. Gebärmutterentzündungen lassen sich jedoch in der Regel sehr gut durch bestimmte Antibiotika heilen.

Regelschmerzen und ihre Symptome

Intensive Regelschmerzen können durch bestimmte Symptome mitbegleitet werden. Viele Frauen leiden am ersten und zweiten Tag ihrer Regelblutung unter einem starken Spannungsgefühl in den Brüsten, Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit. Schon einige Tage vor dem Einsetzen der Monatsblutung klagen viele Frauen über unangenehme Begleiterscheinungen. In der Medizin wird hier von dem prämenstruellen Syndrom gesprochen. Das prämenstruelle Syndrom (PMS) umfasst diverse Begleiterscheinungen und Beschwerden in der zweiten Zyklushälfte. Hierzu gehören unter anderem intensive Unterleibskrämpfe, Stimmungsschwankungen oder Schlafprobleme. Nicht selten kommen auch Heißhungerattacken, Verdauungs- und Kreislaufprobleme sowie unreine Haut vor.

Auch die Psyche kann eine Auswirkung auf die Intensität der Regelschmerzen haben. Ängste, übermäßiger Stress oder Sorgen können dazu führen, dass sich die Schmerzen noch verschlimmern. In solchen Fällen kann der Frauenarzt gute Therapeuten vermitteln, die wirksam dabei helfen können, diverse Menstruationsbeschwerden zu lindern.

Behandlung von Regelschmerzen

Zur wirksamen Behandlung von Regelschmerzen können bestimmte krampflösende Medikamente eingesetzt werden. Apotheken bieten rezeptfreie Schmerzmittel zur Behandlung von Regelschmerzen an, die Wirkstoffe wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder Paracetamol enthalten. Diese müssen vom Arzt also nicht verschrieben werden. Auch „Dolormin für Frauen“ mit dem Wirkstoff Naproxen kann Regelbeschwerden wirksam lindern. Diese Medikamente vermindern die übermäßige Bildung des Hormons Prostaglandin, das für starke Kontraktionen der Gebärmutter verantwortlich ist. Des Weiteren können Medikamente mit krampflösenden Wirkstoffen, wie beispielsweise Butylscopolamin, gegen Regelschmerzen und Unterleibskrämpfe eingesetzt werden.
Folgende Medikamente können bei Regelschmerzen eingesetzt werden:

  • Dolormin für Frauen mit dem Wirkstoff Naproxen
  • Magnesium (Magnesium Verla Direktgranulat)
  • Behandlung mit Wärme, zum Beispiel: Thermacare

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Die Pille eignet sich nicht nur als wirksames Verhütungsmittel, sondern kann durchaus effektiv dabei helfen, Regelschmerzen zu lindern. Bei sehr jungen Mädchen wird diese Behandlungsvariante jedoch kontrovers diskutiert, da die Pille die hormonelle Balance gerade in der Pubertät stark stören kann. In dieser Zeit hat sich der Hormonhaushalt der Mädchen noch nicht fest etabliert und aus diesem Grund sollte die Pille nicht zu früh eingenommen werden.

Wenn es psychische Ursachen für Regelschmerzen gibt, kann ein Therapeut effektiv dazu beitragen, diese zu lindern. Auch autogenes Training oder sanfte Sportarten, wie beispielsweise Yoga eignen sich bestens um Stress abzubauen und Beschwerden zu lindern.

Effiziente Selbsthilfe bei Regelschmerzen

Wenn keine organischen Ursachen für Regelschmerzen vorliegen, können unterschiedliche Selbsthilfeansätze für die Schmerzlinderung zum Einsatz kommen:

  • Gesunde und ausgewogene Ernährung:
    Hier sollte insbesondere auf kalziumreiche Ernährung geachtet werden. Auch ausreichend Magnesium ist in dieser Zeit sehr wichtige für den Körper. Besonders die Vitamine B1 und B6 sowie ungesättigte Fettsäuren können Regelschmerzen effektiv mindern. Zu salziges Essen und Alkoholgenuss sollte dagegen vermieden werden.
  • Mehr Bewegung in den Alltag integrieren:
    Sanfter Sport kann Regelschmerzen wirksam reduzieren, denn Bewegung sorgt für eine bessere Durchblutung. Die Gebärmutterschleimhaut kann dadurch leichter abgesondert werden und Verkrampfungen lösen sich.
  • Wärme zur Krampflösung:
    Ein warmes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche entspannt die Muskulatur und löst schmerzhafte Krämpfe. Ebenso empfiehlt sich ein warmes Bad für die Linderung intensiver Regelschmerzen.
  • Effektive Hilfe aus der Natur:
    Bestimmte Teesorten, mit diversen Kräutern, Mönchspfeffer, Johanniskraut oder auch Schafgarbe können wirksam Schmerzen und Stimmungsschwankungen reduzieren.
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