healmebox® Reise

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healmebox® Reise

AVP/UVP: 60,16  53,99 

Kategorie:
Iberogast®Sterillium®IbuHEXAL® akutVaprino®Fenistil® GelHansaplast Erste Hilfe Pflaster MixANTI BRUMM® forte Octenisept® Wund-DesinfektionFenistil® Tropfen
AVP/UVP1:10,75 Euro4,95 Euro5,97 Euro9,97 Euro8,09 Euro2,75 Euro10,50 Euro7,18 Euro6,62 Euro
PZN:005146440724303600068972099383281255040911663488028305790746383201329096
Menge:20 ml (53,75 € / 100 ml)100 ml (4,95 € /100 ml)20 St.10 St.30 g (26,97 € / 100 ml) 20 St.75 ml (14,00 € / 100 ml)50 ml (14,36 € / 100 ml)20 ml (33,10 € / 100 ml)
Darreichung:FlüssigkeitLösungFilmtablettenHartkapselnGelPflasterFlüssigkeitLösungLösung
Marke:IberogastSterilliumIbuHEXALVaprinoFeinistilHansaplastAnti Brumm forteocteniseptFenistil
Hersteller:


Bayer Vital GmbHPAUL HARTMANN AGHexal AGSanofi-Aventis Deutschland GmbH GB SelbstmedikationGlaxoSmithKline Consumer HealthcareBeiersdorf AGHERMES Arzneimittel GmbHSCHÜLKE & MAYR GmbHGlaxoSmithKline Consumer Healthcare

Iberogast®

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
10,75 Euro0051464420 ml (53,75 € / 100 ml)FlüssigkeitIberogastBayer Vital GmbH

Sterillium®

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
4,95 Euro07243036100 ml (4,95 € / 100 ml)LösungSterilliumPAUL HARTMANN AG

IbuHexal® akut

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
5,97 Euro0006897220 St.FilmtablettenIbuHEXALHexal AG

Vaprino®

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
9,97 Euro0993832810 St.HartkapselnVaprinoSanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation

Fenistil® Gel

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
8,09 Euro1255040930 g (26,97 € / 100 g)GelFenistilGlaxoSmithKline Consumer Healthcare

Hansaplast Erste Hilfe Pflaster Mix

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
2,75 Euro1166348820 St.PflasterHansaplastBeiersdorf AG

ANTI BRUMM® forte

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
10,50 Euro0283057975 ml (14,00 € / 100 ml)FlüssigkeitAnti Brumm forteHERMES Arzneimittel GmbH

octenisept® Wund-Desinfektion

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
7,18 Euro0746383250 ml (14,36 € / 100 ml)LösungocteniseptSCHÜLKE & MAYR GmbH

Fenistil® Tropfen

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
6,62 Euro0132909620 ml (33,10 € / 100 ml)LösungFenistilGlaxoSmithKline Consumer Healthcare

Produktinformation / Pflichtangaben

Iberogast®
Wirkstoffe

 

  • 0.20 ml Kamillenblüten-Tinktur (1:2-4); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.10 ml Kümmel-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.10 ml Süßholzwurzel-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.10 ml Melissenblätter-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.05 ml Pfefferminzblätter-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.10 ml Angelikawurzel-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.10 ml Schöllkraut-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
  • 0.15 ml Schleifenblumen-Tinktur (1:1,5-2,5); Auszugsmittel: Ethanol 50% (V/V)
  • 0.10 ml Mariendistelfrüchte-Tinktur (1:2,5-3,5); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)

 

Iberogast® bei Magen-Darm-Beschwerden

  • schnelle und effektive Linderung von vielen Verdauungsbeschwerden
  • einzigartige Kombination aus neun Heilpflanzenextrakten, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken
  • ganzheitliche Wirkung, da es an mehreren Stellen im Verdauungstrakt gleichzeitig ansetzt o auch zur Behandlung von Reizmagen und Reizdarm geeignet
  • gute Verträglichkeit und breites Wirkspektrum (durch klinische Studien belegt)

Schnell und effektiv gegen Verdauungsbeschwerden: Iberogast® enthält eine einzigartige Kombination aus neun Heilpflanzen, die durch ihre unterschiedlichen Wirkbeiträge an mehreren Stellen im Magen-Darm-Trakt ansetzen (Multi-Target-Prinzip). Somit lindern die Tropfen viele Verdauungsstörungen gleichzeitig – und behandeln auch Reizmagen und Reizdarm.

Die gute Verträglichkeit und das Wirkspektrum von Iberogast® konnten klinische Studien und Erhebungen mit über 50.000 Patienten nachweisen. Auf diese langjährige Erfahrung vertrauen weltweit schon 80 Millionen Menschen: Mehr als 90 Prozent der deutschen Verwender würden es bei Verdauungsbeschwerden erneut einsetzen.

Alles Wichtige rund um Iberogast®
Iberogast® kann schnell und effektiv viele funktionelle Magen-Darm-Beschwerden lindern:

  • Magenschmerzen
  • Bauchkrämpfe
  • Blähungen o Völlegefühl
  • Sodbrennen
  • Übelkeit

Solche Symptome machen Ihnen das Leben schwer – und schränken die Lebensqualität stark ein? Iberogast® reduziert diese Beschwerden, indem es

  • die Muskulatur in Magen und Darm entspannt.
  • die Magen-Darm-Bewegungen reguliert.
  • die empfindlichen Nerven im Verdauungstrakt beruhigt.
  • die Schleimhaut im Magen schützt.
  • auftretende Entzündungen lindert.
  • Entzündungen reduziert.
  • die Bildung von Magensäure drosselt.

Dadurch werden sowohl die Symptome als auch die Ursachen der Magen-Darm-Beschwerden wirksam gelindert und die Verdauung kann wieder reibungslos ablaufen. Testen Sie Iberogast® – das von Hausärzten meistempfohlene Produkt bei Magen-Darm-Beschwerden und das in dieser Gruppe bekannteste und am häufigsten empfohlene Mittel bei Reizmagen und Reizdarm! Seine gute Verträglichkeit macht Iberogast® sowohl bei Ärzten als auch bei Anwendern besonders beliebt.

Die Einnahme der Tropfen erfolgt ganz einfach dreimal täglich zusammen mit etwas Flüssigkeit – entweder vor oder zu den Mahlzeiten. Zuvor sollten Sie die Flasche gut schütteln.

Zur richtigen Dosierung sind folgende Vorgaben zu beachten:

  • Kinder zwischen 3 und 5 Jahren nehmen je 10 Tropfen ein.
  • Kinder zwischen 6 und 12 Jahren nehmen jeweils 15 Tropfen ein.
  • Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene nehmen jeweils 20 Tropfen ein.

Grundsätzlich ist die Dauer der Anwendung von Iberogast® zeitlich nicht beschränkt; halten die Beschwerden allerdings auch nach einer Woche weiterhin an oder werden sie stärker, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um organische Ursachen auszuschließen. Dank des Schraubverschlusses und der robusten Flasche können Sie Iberogast® sicher in der Handtasche unterwegs mitführen.

Verfügbar ist Iberogast® rezeptfrei und in drei Packungsgrößen:

  • 20 Milliliter für etwa 20 Anwendungen (ideal zum Mitnehmen)
  • 50 Milliliter für etwa 50 Anwendungen (optimale Größe auf Reisen)
  • 100 Milliliter für etwa 100 Anwendungen (perfekt geeignet für die langfristige Einnahme)

Nach Anbruch der Flasche ist das Präparat bis zu acht Wochen lang haltbar. Haben Sie versehentlich ein bis zwei Dosen Iberogast® mehr eingenommen als in der Packungsbeilage empfohlen, so hat dies in der Regel keine nachteiligen Folgen. Falls Sie deutlich höhere Dosen eingenommen haben, sollten Sie allerdings Ihren Arzt benachrichtigen. Beim nächsten Mal kann die Einnahme dann wie vom Arzt verordnet oder in der Dosierungsanleitung beschrieben fortgesetzt werden.

Der in Iberogast® enthaltene Alkohol muss kein Grund zur Besorgnis sein. Er dient dazu, die Inhaltsstoffe aus den verwendeten Heilpflanzen zu lösen und zu konservieren. Die verwendete Menge ist dabei gering: Die Einzeldosis eines Erwachsenen (20 Tropfen) weist etwa 0,24 Gramm Alkohol auf – dieselbe Menge, die zum Beispiel auch in einem Glas Apfelsaft vorkommen kann.

Die natürlichen Wirkstoffe von Iberogast®
Iberogast® vereint die Wirkstoffe von neun verschiedenen Heilpflanzen in einer Lösung.

  • Iberis Amara (Bittere Schleifenblume): aktiviert oder entspannt die Muskulatur in Magen und Darm je nach Bedarf
  • Angelikawurzel: entspannt die Muskeln im Verdauungstrakt
  • Kamillenblüten: können die Magen-Darm-Muskeln anregen und entkrampfen
  • Kümmelfrüchte: lockern die Verdauungsmuskulatur; lindern Blähungen
  • Mariendistelfrüchte: entspannen die Muskulatur in Magen und Darm
  • Melissenblätter: entkrampfen die Muskeln, die an der Verdauung beteiligt sind; reduzieren Blähungen
  • Pfefferminzblätter: entspannen die Muskulatur in Magen und Darm; verringern Blähungen
  • Schöllkraut: fördert die Arbeit der Muskeln in Magen und Darm; lindert Blähungen
  • Süßholzwurzel: trägt zur Entspannung der betroffenen Muskeln bei

Alle neun Heilpflanzen haben zudem eine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung (Schutz vor Zellschäden).

Für weitere Informationen zu Iberogast® und zu möglichen Nebenwirkungen beachten Sie bitte die Packungsbeilage.

Wirkstoffe:
100 ml Flüssigkeit enthalten folgende Wirkstoffe:
Auszüge aus: Iberis amara
(Bittere Schleifenblume – Frische Ganzpflanze) (1 : 1,5-2,5) 15,0 ml
Auszugsmittel: Ethanol 50 % (V/V)
Angelikawurzel (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Kamillenblüten (1 : 2 -4 ) 20,0 ml
Kümmelfrüchten (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Mariendistelfrüchten (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Melissenblättern (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Pfefferminzblättern (1 : 2,5-3,5) 5,0 ml
Schöllkraut (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Süßholzwurzel (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml
Auszugsmittel für alle Arzneidrogen:
Ethanol 30 % (V/V)

Iberogast® enthält weniger als 0,1 Broteinheiten
pro 20 Tropfen.

Bayer Vital GmbH, Kaiser-Wilhelm-Allee 70, 51373 Leverkusen, Deutschland.

Sterillium®

Wirkstoffe

  • 950 mg Ethanol

Das hochwirksame, viruzide Hände-Desinfektionsmittel für alle Risikobereiche.

RKI-gelistet im Bereich A und B.

Beschreibung

  • besonders wirksam gegen behüllte und unbehüllte Viren
  • farbstoff- und parfümfrei
  • hautverträgliche Alternative zu chlorhaltigen und phosphorsäurehaltigen Produkten
  • MNV-Wirksamkeit innerhalb der hygienischen Händedesinfektion

 

Anwendung
Sterillium Virugard zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion. Speziell für alle Arbeitsbereiche mit erhöhter Infektionsgefährdung.

IbuHEXAL® akut

Wirkstoffe

  • 400 mg Ibuprofen

 

Indikation/Anwendung

  • Das Präparat ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Anwendungsgebiete
    • wird angewendet bei
      • leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen;
      • Fieber.

 

Dosierung

  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • 20 kg – 29 kg, 6 – 9 Jahre: 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
      • max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: bis 1 1/2 Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
    • 30 kg – 39 kg, 10 – 12 Jahre: 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
      • max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
    • > 40 kg Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: 1/2 – 1 Filmtablette (entsprechend 200 – 400 mg Ibuprofen)
      • max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)
  • Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen/angewendet haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme/Anwendung.
  • Dosierung bei älteren Menschen:
    • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen/angewendet haben als Sie sollten:
    • Nehmen/wenden Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der angegebenen Dosierungsanleitung ein/an. Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbständig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
    • Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch Krampfanfälle) sowie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich.
    • Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und zur blauroten Färbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose) kommen.
    • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
  • Wenn Sie die Einnahme/Anwendung von Aktren Forte vergessen haben:
    • Falls Sie die Einnahme/Anwendung einmal vergessen haben, nehmen/wenden Sie bei der nächsten Gabe nicht mehr als die übliche empfohlene Menge ein/an.

 

Art und Weise

  • Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein.
  • Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, das Präparat während der Mahlzeiten einzunehmen.

 

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen haben. Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, besprechen Sie das bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder unbekannt
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen für orale Darreichungsformen (= 3 Filmtabletten).
    • Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
    • Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.
    • Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
    • Arzneimittel wie dieses Präparat sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.
  • Herzerkrankungen
    • Sehr selten: Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt.
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Sehr selten: Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose).
    • Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen.
    • In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Gelegentlich: Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.
  • Augenerkrankungen
    • Gelegentlich: Sehstörungen.
  • Erkrankungen des Ohrs
    • Selten: Ohrgeräusche (Tinnitus).
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
    • Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können.
    • Gelegentlich: Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung (Ulzerative Stomatitis), Verstärkung einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung (Gastritis).
    • Sehr selten: Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis).
    • Sehr selten: Ausbildung von membranartigen Verengungen in Dünn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen).
    • Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort den Arzt informieren.
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • Sehr selten: Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion; nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im Körper (Ödeme) und starke Eiweißausscheidung im Harn); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen kann.
    • Es können auch Nierengewebsschädigungen (Papillennekrosen) und erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut auftreten.
    • Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme) sowie allgemeines Unwohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
    • Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Sehr selten: Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).
    • In Ausnahmefällen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen (s. auch „Infektionen und parasitäre Erkrankungen“).
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika Antiphlogistika), eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
    • Sehr selten wurde unter der Anwendung von Ibuprofen die Symptomatik einer Hirnhautentzündung (aseptischen Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.
    • Wenn während der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
  • Gefäßerkrankungen
    • Sehr selten: Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen (ggf. mit Blutdruckabfall).
    • In diesem Fall ist umgehend der Arzt zu informieren, und das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen/angewendet werden.
    • Sehr selten: Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Sie können sich äußern als: Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock.
    • Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • Sehr selten: Leberfunktionsstörungen, Leberschäden, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis).
    • Bei länger dauernder Gabe sollten die Leberwerte regelmäßig kontrolliert werden.
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Sehr selten: Psychotische Reaktionen, Depression.

 

Wechselwirkungen

  • Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die gleichzeitige Anwendung des Präparates und Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin-Spiegel und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
    • Das Arzneimittel kann die Wirkung von entwässernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschwächen.
    • Das Arzneimittel kann die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Herzschwäche und Bluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.
    • Die gleichzeitige Gabe des Präparates und kaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen.
    • Die gleichzeitige Verabreichung mit anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoiden erhöht das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.
    • Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen kann die Thrombozytenaggregations-hemmende Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure beeinträchtigt sein.
    • Die Gabe des Präparates innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.
    • Das Risiko einer nierenschädigenden Wirkung durch Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird) wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter nicht-steroidaler Antiphlogistika erhöht.
    • Dieser Effekt kann auch für eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.
    • Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung des Arzneimittels im Körper mit Verstärkung seiner unerwünschten Wirkungen kommen.
    • Es gibt Einzelfallberichte über Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und blutgerinnungshemmenden Mitteln. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
    • Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen NSAR und Sulfonylharnstoffen (Mittel zur Senkung des Blutzuckers) gezeigt.
    • Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen bisher nicht beschrieben sind, wird vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
    • Tacrolimus: Das Risiko einer Nierenschädigung ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
    • Zidovudin: Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) und Hämatome bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten („Blutern“), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen.
    • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Während der Anwendung sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

 

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen/angewendet werden
    • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels;
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben;
    • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen;
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen);
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen erapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR);
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen;
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen;
    • bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz);
    • im letzten Drittel der Schwangerschaft;
    • bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

 

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Schwangerschaft
    • Wird während einer Anwendung eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf das Arzneimittel wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.

 

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung mit anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
      • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
      • Ältere Patienten:
        • Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
        • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen): Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt derTherapie auf.
        • Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.
        • Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
        • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.
        • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
        • Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit Aktren Forte zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
        • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Arzneimittel wie dieses Präparat sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (maximal 4 Tage)!
      • Wenn sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z. B. wenn sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
    • Hautreaktionen
      • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom).
      • Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte das Arzneimittel abgesetzt und umgehend der Arzt aufgesucht werden.
    • Sonstige Hinweise
      • Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
        • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie);
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose).
      • Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
        • bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion;
        • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen;
        • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
        • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme/Verabreichung muss die Therapie abgebrochen werden.
        • Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
        • Ibuprofen, der Wirkstoff dieses Präparates, kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
        • Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen-haltigen Arzneimitteln kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln) beeinträchtigt sein. Sie sollten daher in diesem Fall Ibuprofen-haltige Arzneimittel nicht ohne ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.
        • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vorsichtshalber Kontrollen der Blutgerinnung bzw. der Blutzuckerwerte erfolgen.
        • Bei länger dauernder Gabe ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
        • Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
        • Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme dieses Präparates häufig unter Kopfschmerzen leiden!
        • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
        • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
    • Kinder
      • Bitte beachten Sie die Hinweise unter Kategorie „Kontraindikationen“.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Da bei der Anwendung in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
Vaprino®
Wirkstoffe

 

  • 100 mg Racecadotril
 
Was ist VAPRINO Gegen akuten Durchfall und wofür wird es angewendet?
VAPRINO Gegen akuten Durchfall ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall. VAPRINO Gegen akuten Durchfall ist angezeigt zur symptomatischen Behandlung des akuten Durchfalls bei Erwachsenen über 18 Jahren, sofern der Durchfall nicht ursächlich behandelt werden kann.

 

Wie ist VAPRINO Gegen akuten Durchfall einzunehmen?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt: Nehmen Sie eine Hartkapsel 3mal täglich vorzugsweise vor den Hauptmahlzeiten unzerkaut mit einem Glas Wasser ein. Am 1. Behandlungstag: zu Beginn 2 Kapseln auf einmal unabhängig von der Tageszeit, vor den übrigen Hauptmahlzeiten jeweils 1 Kapsel (insgesamt maximal 4 Kapseln). Ab dem 2. Behandlungstag: 1 Kapsel 3mal täglich vor den Hauptmahlzeiten. Die Behandlung sollte fortgesetzt werden, solange der Stuhl ungeformt (flüssig) ist. Die Behandlung sollte 3 Tage nicht überschreiten.

Bei älteren Patienten ist eine Dosisänderung nicht notwendig. Anwendung bei Kindern und Jugendlichen: VAPRINO Gegen akuten Durchfall 100 mg Hartkapseln sind für Säuglinge, Kinder und Jugendliche wegen des hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet. Für die jeweiligen Altersgruppen stehen geeignete andere Darreichungsformen des Wirkstoffes zur Verfügung.

Was VAPRINO Gegen akuten Durchfall enthält:
Der Wirkstoff ist Racecadotril. Jede Kapsel enthält 100 mg Racecadotril.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Maisstärke, pflanzliches Magnesiumstearat und hochdisperses Siliciumdioxid. Die Kapselhülle enthält Rindergelatine, Eisen (III) hydroxid–oxid x H2O und Titandioxid (E171).

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.

Fenistil® Gel

Wirkstoffe

  • 1 mg Dimetinden maleat

 

Indikation/Anwendung

  • Das Arzneimittel ist ein Antiallergikum zur lokalen Behandlung/Linderung des Juckreizes bei Hauterkrankungen, von Insektenstichen, leichten Verbrennungen und Sonnenbrand.
  • Anwendungsgebiet
    • Zur kurzfristigen Linderung von Juckreiz bei kleinen juckenden Insektenstichen auf intakter Haut. Juckreiz bei Hauterkrankungen wie chronischem Ekzem, Urtikaria und andere allergisch bedingte Hautkrankheiten; Verbrennungen 1. Grades, Sonnenbrand.

 

Dosierung

  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Bis zu 3mal täglich dünn auf die betoffenen HautsteIlen auftragen und leicht vereiben.
    • Verbände sollten nicht angelegt werden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge aufgetragen haben, als Sie sollten, nehmen Sie die überschüssige Creme mit einem Tuch wieder von der Haut.
    • Im Falle einer beabsichtigten oder versehentlichen Überdosierung informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, damit er über den Schweregrad und ggf. erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
  • Wenn Sie die Anwendung des Arzneimittels vergessen haben
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, sondern führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
  • Wenn Sie die Anwendung des Arzneimittels abbrechen
    • Unterbrechen Sie die Behandlung oder beenden Sie die Anwendung vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. das Krankheitsbild sich wieder veschlechtert.
    • Nehmen Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Art und Weise

  • Gel zur Anwendung auf der Haut.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt
    • sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • häufig: weniger als 1 von 10 Behandelten aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • gelegentlich: weniger als 1 von 100 Behandelten aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • selten: weniger als 1 von 1000 Behandelten aber mehr als 1 von 10000 Behandelten
    • sehr selten: weniger als 1 von 10000 Behandelten, oder unbekannt
  • Gelegentlich können leichte vorübergehende, lokale Hautreaktionen wie Trockenheit oder Brennen beobachtet werden.
  • Sehr selten wurde über allergische Hautreaktionen, in Einzelfällen mit Auftreten von Streureaktionen, berichtet.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchrigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

 

Wechselwirkungen

  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Wechselwirkungen sind bei bestimmungsgemäßer Anwendung nicht zu erwarten.

 

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Dimetindenmaleat oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • zur Behandlung einer bekannten Insektengiftallergie -hierfür stehen Arzneimittel in anderen Darreichungsformen zur Verfügung.
    • zur großflächigen Anwendung.
    • auf geschädigter Haut.
  • Das Präparat ist nicht zur Anwendung auf großen, insbesondere verletzten oder entzündeten Hautflächen vorgesehen, dies gilt speziell für Säuglinge und Kleinkinder.

 

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Aus grundsätzlichen medizinischen Erwägungen sollte das Präparat in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten nicht eingesetzt und danach äußerst sparsam angewendet werden, obwohl keine Anhaltspunkte für eine fruchtschädigende Wirkung bestehen.
  • Stillende sollten das Präparat nicht an Brustwarzen anwenden.
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apother um Rat.

 

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Die behandelten Hautareale sollen nicht der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine Auswirkungen bekannt.
Hansaplast Erste Hilfe Pflaster Mix

Erste Hilfe Pflaster Mix

Für jede Wunde geeignet

Die praktische Mischung aus 20 Pflastern in verschiedenen Größen für alle Fälle.

  • Optimaler Schutz im Alltag
  • Verschiedene Pflastergrößen und -sorten für unterschiedliche Bedürfnisse
  • Beinhaltet Sensitive, Universal, Aqua Protect und Fingerstrips

Erste Hilfe Pflaster Mix: 20 Pflaster in unterschiedlichen Größen
Mit dem Erste Hilfe Pflaster Mix unterstützt Hansaplast in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Erste Hilfe Kurse für Kinder an Schulen – um diese schon frühzeitig an das Thema Erste Hilfe heranzuführen und die Motivation zum Helfen zu fördern.

Neben den Pflastern enthält die Packung wichtige Tipps für den Erste Hilfe Fall.

Der Pflaster Mix selbst ist ideal für den Alltag zuhause, für den Urlaub und für unterwegs geeignet. Er passt in jede Tasche und dank der verschiedenen Pflastergrößen können Schürf- und Schnittwunden sofort versorgt werden.

Der Erste Hilfe Pflaster Mix enthält:

  • 6 x besonders hautfreundliche Hansaplast Sensitive Pflaster (50 x 72 mm) 
  • 6 x wasserabweisende Hansaplast Universal Pflaster (30 x 72 mm)
  • 4 x wasserfeste Hansaplast Aqua Protect Pflaster (65 x 25 mm)
  • 4 x extralange Hansaplast Fingerstrips (120 x 19 mm)

 

Anwendung:

1. Schritt:
Reinigen Sie die Wunde und entfernen Sie vorsichtig kleine Fremdkörper oder Verschmutzungen.

2. Schritt:
Trocknen Sie die Haut um die Wunde herum vorsichtig ab.

3. Schritt:
Bringen Sie das Pflaster an, ohne es zu dehnen und vermeiden Sie Faltenbildung.

Verwenden Sie jedes Pflaster nur einmal.

ANTI BRUMM® forte

Wirkstoffe

  • 300 mg Diethyltoluamid

N,N-Diethyl-m-toluamid – kurz DEET – besitzt eine hohe Wirkstärke gegen eine große Anzahl an Parasiten. Daher hat sich DEET als Wirkstoff in synthetischen Repellents (Mücken- und Zeckenschutzmittel) seit Langem bewährt.
Zu den Vorteilen von DEET zählen:

  • Effektivität
  • Lange anhaltende Schutzwirkung
  • Breites Wirkspektrum

 

Wirkweise

DEET – der Goldstandard in Sachen Insektenschutz

Der Mückenschutz von DEET basiert auf folgender Wirkweise: DEET blockiert den generellen Duftrezeptor bestimmter Insekten, so dass diese menschliche Duftstoffe nicht mehr wahrnehmen können. DEET macht die Ektoparasiten orientierungslos und verwirrt diese.

Das ist die beste Voraussetzung für einen sicheren und lang anhaltenden Schutz.

Mit einem DEET-Gehalt von 30 Prozent schützt Anti Brumm® Forte bis zu 6 Stundenzuverlässig vor Mückenstichen.

DEET zählt im Bereich Mückenschutz zu den effektivsten Wirkstoffen, die uns heute zur Verfügung stehen. Dabei eignen sich Repellents auf Basis von DEET wie Anti Brumm® Forte sowohl für den Mückenschutz in der Freizeit, beim Sport oder auch für die Reise. So empfiehlt die WHO ausdrücklich, bei Reisen zum Schutz gegen Denguefieber ein Mückenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET zu verwenden.

Anti Brumm® Forte (nur in der Apotheke erhältlich) wurde dermatologisch getestet und verfügt über eine gute Hautverträglichkeit. Das bewährte Repellent ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet.

Anwendungshinweise

Anti Brumm® Forte wird gleichmäßig auf ungeschützte Hautstellen aufgesprüht. Textilien aus Baumwolle und Wolle können ebenfalls besprüht werden, der Kontakt mit Kunststoffmaterialien und -fasern sowie mit lackierten Flächen ist zu vermeiden.

Anti Brumm® Forte frühestens 30 Minuten nach dem Auftragen der Sonnencreme anwenden.

Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise:

  • Nicht auf Wunden und Schleimhäute auftragen

  • Berührung der Augen vermeiden

  • Anti Brumm® Forte reizt Augen und Haut

  • Bei Kindern ab 3 Jahren Anti Brumm® Forte sparsam und nicht am ganzen Körper anwenden

Biozidprodukte vorsichtig verwenden.
Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Octenisept® Wund-Desinfektion

Wirkstoffe

  • 20 mg Phenoxyethanol
  • 1 mg Octenidin dihydrochlorid
 
Indikation/Anwendung

 

  • Antiseptikum zur wiederholten, zeitlich begrenzten antiseptischen Behandlung von Schleimhaut und angrenzender Haut vor diagnostischen und operativen Maßnahmen – im Ano-Genitalbereich von Vagina, Vulva, Glans penis, auch vor Katheterisierung der Harnblase – in der Mundhöhle.
  • Zur zeitlich begrenzten unterstützenden Therapie bei Pilzerkrankungen der Haut zwischen den Zehen sowie zur unterstützenden antiseptischen Wundbehandlung

 

Dosierung

  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind!
  • Das Präparat ist zur oberflächigen Anwendung vorgesehen und darf nicht z.B. mittels Spritze in die Tiefe des Gewebes eingebracht werden.
  • Reiben Sie die zu behandelnde Fläche nacheinander mit mindestens 2 arzneimittelgetränkten Tupfern sorgfältig ab. Die Wunde muss dabei vollständig benetzt werden. Warten Sie vor weiteren Maßnahmen, wie z.B. dem Anlegen eines Wundverbandes, die Mindesteinwirkzeit von 1 bis 2 Minuten ab. Die Spülung der Mundhöhle ist möglich, sollte aber nur erfolgen, wenn die gesamte Mundhöhle behandelt werden muss. Dann sind 20 ml über 20 Sek. zu verwenden.
  • Zur unterstützenden Therapie von Pilzerkrankungen der Haut zwischen den Zehen soll das Arzneimittel morgens und abends auf die befallenen Flächen aufgesprüht werden. Um die gewünschte Wirkung zu erreichen, sind diese Vorgaben sorgfältig einzuhalten.
  • Da bisher nur Erfahrungen bei einer kontinuierlichen Anwendungsdauer von ca. 14 Tagen vorliegen, sollte das Arzneimittel ohne ärztliche Kontrolle nicht länger als 2 Wochen eingesetzt werden.
  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Erkenntnisse zu Überdosierungen liegen nicht vor. Eine Überdosierung ist jedoch bei einer topischen Zubereitung sehr unwahrscheinlich.

 

Art und Weise

  • Das Präparat ist zur oberflächigen Anwendung vorgesehen und darf nicht z.B. mittels Spritze in die Tiefe des Gewebes eingebracht werden.
  • Reiben Sie die zu behandelnde Fläche nacheinander mit mindestens 2 arzneimittelgetränkten Tupfern sorgfältig ab. Die Wunde muss dabei vollständig benetzt werden. Warten Sie vor weiteren Maßnahmen, wie z.B. dem Anlegen eines Wundverbandes, die Mindesteinwirkzeit von 1 bis 2 Minuten ab. Die Spülung der Mundhöhle ist möglich, sollte aber nur erfolgen, wenn die gesamte Mundhöhle behandelt werden muss. Dann sind 20 ml über 20 Sek. zu verwenden.
  • Zur unterstützenden Therapie von Pilzerkrankungen der Haut zwischen den Zehen soll das Arzneimittel morgens und abends auf die befallenen Flächen aufgesprüht werden. Um die gewünschte Wirkung zu erreichen, sind diese Vorgaben sorgfältig einzuhalten.

 

Nebenwirkungen

  • Als subjektives Symptom kann in seltenen Fällen ein vorübergehendes Brennen auftreten. Bei Spülungen in der Mundhöhle verursacht das Arzneimittel vorübergehend einen bitteren Geschmack. Sehr selten sind kontaktallergische Reaktionen, wie z.B. eine vorübergehende Rötung an der behandelten Stelle möglich.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die hier nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
    • sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

 

Wechselwirkungen

  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Nicht mit Antiseptika (Desinfektionsmittel) auf PVP-Iod Basis auf benachbarten Hautarealen anwenden, da es in den Grenzbereichen zu starken braunen bis violetten Verfärbungen kommen kann.

 

Gegenanzeigen

  • Das Präparat darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber den arzneilich wirksamen Bestandteilen oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
  • Das Arzneimittel soll nicht zu Spülungen in der Bauchhöhle (z.B. intraoperativ) und der Harnblase sowie nicht am Trommelfell angewendet werden.

 

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Schwangerschaft
    • Derzeitige Erfahrungen mit schwangeren Frauen deuten nicht auf eine Gefährdung hin.
  • Stillzeit
    • Es liegen keine ausreichenden tierexperimentellen und klinischen Daten zur Anwendung während der Stillzeit vor. Da Octenidindihydrochlorid nicht oder nur in geringsten Mengen resorbiert wird, ist davon auszugehen, dass es nicht in die Muttermilch übergeht.
    • Phenoxyethanol wird schnell und praktisch vollständig resorbiert und nahezu quantitativ als Oxidationsprodukt über die Nieren ausgeschieden. Eine Anreicherung in der Muttermilch ist somitunwahrscheinlich.

 

Patientenhinweise

  • Das Arzneimittel nicht in größeren Mengen verschlucken oder in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen!
  • Warnhinweis
    • Um möglichen Gewebeschädigungen vorzubeugen, darf das Präparat nicht unter Druck ins Gewebe eingebracht bzw. injiziert werden. Bei Wundkavitäten muss ein Abfluss jederzeit gewährleistet sein (z.B.Drainage, Lasche).
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Kein Einfluss bekannt
Fenistil® Tropfen

Wirkstoffe

  • 1 mg Dimetinden maleat

 

Indikation/Anwendung

  • Antiallergikum zur symptomatischen Behandlung von allergischen Erkrankungen und Juckreiz.
  • Anwendungsgebiet
    • Zur symptomatischen Linderung von:
      • histaminbedingtem Juckreiz;
      • windpockenassoziiertem Juckreiz bei Kleinkindern;
      • allergischem Schnupfen bei Patienten über 6 Jahren;
      • Nesselsucht (Urtikaria);
      • Insektenstichen.

 

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung in dieser Gebrauchsinformation ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Soweit nicht anders verordnet, nehmen
    • Kinder von 1-8 Jahren 3 mal täglich je 10-15 Tropfen,
    • ab 9 Jahren je 20 Tropfen, Erwachsene 3 mal täglich je 20-40 Tropfen der Lösung ein.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Im Falle einer beabsichtigten oder versehentlichen Überdosierung informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, damit er über den Schweregrad und ggf. erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Unterbrechen Sie die Behandlung oder beenden Sie die Anwendung vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. das Krankheitsbild sich wieder verschlechtert.
    • Nehmen Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.

 

Art und Weise

  • Tropfen zum Einnehmen
  • Zum Antropfen die Flasche mit dem Tropfer senkrecht nach unten halten.
  • Bei Antropfschwierigkeiten mit dem Finger mehrmals auf den Flaschenboden klopfen.

 

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Nebenwirkungen wie Benommenheit (Somnolenz) können besonders am Behandlungsbeginn auftreten. In sehr seltenen Fällen können allergische Reaktionen auftreten.
  • Häufig kann es zu einer Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens im Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen kommen.
  • Erkrankungen des Immunsystems:
    • Sehr selten:anaphylaktoide Reaktionen wie Rachen- und Gesichtsödem, Hautausschlag, Muskelkrämpfe, Beeinträchtigung der Atmung (Dyspnoe)
  • Psychiatrische Störung:
    • Selten: Erregungszustände
  • Erkrankungen des Nervensystems:
    • Gelegentlich: Benommenheit (Somnolenz)
    • Selten: Kopfschmerzen, Schwindelgefühl
  • Erkrankungen des MagenDarmTraktes:
    • Selten: Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Trockenheitsgefühl in Mund- und Rachenraum
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

 

Wechselwirkungen

  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Die gleichzeitige Anwendung von trizyklischen Antidepressiva könnte bei glaukomgefährdeten Patienten einen Anfall auslösen. Gleichzeitiger Alkoholgenuss verstärkt den sedierenden (müdemachenden) Effekt. Die Wirkung von zentralwirksamen Medikamenten wie Beruhigungs- und Schlafmittel sowie die eventuelle Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens können durch gleichzeitigen Alkoholgenuss verstärkt werden. Die gleichzeitige Anwendung von Antidepressiva der Klasse Monoaminooxidase- Hemmer kann die anticholinerge und Zentralnervensystem dämpfenden (z.B. sedierende) Effekte der Antihistaminika steigern. Daher wird eine gleichzeitige Einnahme nicht empfohlen.

 

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Dimetindenmaleat oder einem der sonstigen Bestandteile sind.

 

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Schwangerschaft:
    • Obwohl entsprechende Studien keine Hinweise auf eine Schädigung der Leibesfrucht ergeben haben, raten wir aus Gründen der Sicherheit von der Verwendung des Präparates in der Schwangerschaft ab.
  • Stillzeit:
    • Die Einnahme in der Stillzeit sollte nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt unter strenger Nutzen-RisikoAbwägung erfolgen.
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

 

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
    • bei Patienten mit Glaukom oder
    • angeborener bzw. erworbener Blasenhalsstenose (Prostatahypertrophie).
    • Bitte fragen Sie daher vor der Einnahme Ihren Arzt.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Reise

Healmebox für die Reise 

Auf eine Reise müssen wir verschiedene Utensilien wie Pflaster, Insektenschutzmittel und auch einige Medikamente mitnehmen, welche die Healmebox enthält. Unter anderem gilt es, der gefürchteten Reisekrankheit vorzubeugen.

Wesentliche Gesundheitsgefahren auf Reisen

Auf Reisen gilt generell die Einschränkung, dass unser Verdauungssystem nicht wie gewohnt funktioniert, weil es an einen bestimmten Rhythmus und auch an bestimmte Rituale und eine Umgebung gebunden ist. Davon sind Menschen jeden Alters vom Säugling bis zum Greis betroffen. Wichtig ist diese Anmerkung, weil etwas ältere Menschen manchmal glauben, es hinge mit ihrem Lebensalter zusammen. Sie schränken dann ihre Reisetätigkeit ein, was schade ist. Wer sich richtig erinnert, weiß, dass er auch in seiner Kindheit und Jugend diese Probleme hatte. Die Reisekrankheit, so sie auftritt, kann diese Probleme drastisch verschärfen. Weitere Gefahren ergeben sich durch Viren- und Bakterienstämme, die bei uns daheim nicht vorkommen, durch exotische Insekten und durch Verletzungen. Nicht zuletzt kann der Kreislauf aus verschiedensten Gründen schwächeln, von denen wir auch daheim betroffen wären. Auf Reisen gilt es aber, dem Körper rasche Linderung zu verschaffen, nicht zuletzt deshalb, weil es den Hausarzt an der Ecke nicht gibt. Es kann versicherungstechnische Probleme geben, auch vertrauen wir nicht allen Ärzten in jedem Land so wie unseren Ärzten daheim. Sprachprobleme kommen hinzu. Wenn sich der Arztbesuch in einem exotischen Land vermeiden lässt, vermeiden wir ihn und greifen auf die Reiseapotheke zurück. Dazu sind die Mittel in der Healmebox da.

Was ist die Reisekrankheit?

Es handelt sich hierbei nicht um die typische Aufregung oder Nervosität vor einer Reise, sondern um eine echte Bewegungskrankheit (Kinetose). Die Symptome sind Blässe, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, eine gestörte Verdauung, Übelkeit und Erbrechen. Bekannte Varianten sind die Seekrankheit, die sehr ähnliche Luftkrankheit (vor allem in kleineren Flugzeugen), die Raumkrankheit sowie Übelkeit auf den hinteren Plätzen (über der Achse) eines Reisebusses. Die Krankheit hat eine körperliche Komponente, das Gleichgewichtsorgan sendet prekäre Signale aus, sie wird aber auch durch Stress ausgelöst. Daher darf man die typische Flugangst in großen Flugzeugen, die an sich nicht schaukeln, hinzuzählen.

Ursachen der Reisekrankheit

Die Hauptursache dürfte in der widersprüchlichen Informationslage durch verschiedene Sinnesorgane zu finden sein. Wir gleichen optisch eine räumliche Schieflage relativ schnell aus, unser Gleichgewichtsorgan nimmt sie aber wahr. Die Übelkeit entsteht ausdrücklich nicht durch das Schaukeln in einem Verkehrsmittel, sondern durch die Diskrepanz zwischen der optischen Wahrnehmung und den Signalen des Gleichgewichtsorgans. Diese Diskrepanz verkraften manche Gehirne besser, manche schlechter. Es gibt an manchen Orten – etwa im bayerischen Sankt Englmar – ein Haus auf dem Kopf. Das ist ein Spaß für Touristen. Fotos in diesem Haus wirken, als stünden die Menschen verkehrt herum an der Decke. Manchen Besuchern wird in diesem Haus – ausdrücklich ohne besondere Bewegungen – schlecht. Ihr Gehirn verkraftet die Diskrepanz zwischen Optik und Raumgefühl nicht. Wie genau die Reisekrankheit ausgelöst wird, ist noch nicht vollständig erforscht. Man geht von einem hypothetischen „Fehlerzentrum“ im Gehirn aus. Dieses gleicht Sinneseindrücke ab und lässt den Körper auf sie reagieren. Bei einer “Fehlermeldung” reagiert dieser mit Übelkeit, weil er befürchten muss, in der erkannten Schieflage nicht mehr den Mageninhalt verarbeiten zu können. Er erbricht ihn also schlimmstenfalls.

Symptome der Reisekrankheit

Übelkeit und Erbrechen sind die schärfsten Symptome, doch generell wehrt sich unser Magen-Darm-System (auch in leichterer Form) gegen die Belastungen durch das Reisen. Fast jeder Mensch stellt fest, dass er in den ersten zwei bis drei Tagen einer Reise kaum Stuhlgang hat. Der Körper ist in Alarmstimmung. Auch Frösteln und kalter Schweiß können auftreten.

Behandlung

Es gilt, den Körper zu beruhigen. Außerdem müssen andere Ursachen wie leichte Infekte – manchmal durch Zugluft in einem Verkehrsmittel ausgelöst – bekämpft werden. Dazu dienen die verschiedenen Mittel unserer Healmebox Reiseapotheke.

Die Healmebox als Reiseapotheke enthält folgende Mittel:

  • Dimetindenmaleat (Fenistil Tropfen): Bei Insektenstichen, Allergien und Juckreiz, auch bei Windpocken und Nesselsucht helfen Fenistil Tropfen, die außerdem das bessere Ein- und Durchschlafen fördern. Der enthaltene Wirkstoff blockt das Histamin und verhindert damit allergische Hautreaktionen.
  • Ibuprofen (IbuHexal akut): Der bewährte Wirkstoff Ibuprofen ist ein Allrounder gegen Entzündungen und Schmerzen, die auf Reisen immer auftreten können.
  • DEET (Antibrumm): Anti Brumm® Forte schützt vor Mücken und Zecken. In geringerer Dosierung lässt sich das Mittel bei Kindern ab dem dritten Lebensjahr anwenden. Es wirkt auch gegen Gefahren durch Insekten in den Tropen.
  • Racecadotril (Vaprino) lindert akuten Durchfall, der auch stressbedingt durch die Reisekrankheit auftritt. Eine anschließende Verstopfung ist nicht zu befürchten. Die natürliche Darmfunktion bleibt erhalten oder wird wieder hergestellt.
  • Angelikawurzel: Auch dieses Mittel hat sich auf Reisen gegen Magen- und Darmkrämpfe, Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen bewährt. Die Angelikawurzel Engelwurz wirkt antimikrobiell und antibiotisch, sie regt die Produktion von Magensaft und Bauchspeicheldrüsensekret an.
  • Kamillenblüten sind ein Klassiker zur Beruhigung und lindern daher deutlich die Aufregung, welche eine Reise verursacht. Enthalten sind Flavonoide sowie Anis-, Kaffee- und Vanillinsäure.
  • Kümmelfrüchte: Wer auf Reisen Verdauungsbeschwerden hat, die an sich sehr typisch sind, verwendet Kümmel. Dieser regt die Verdauungsdrüsen an, löst Krämpfe im Magen-Darm-Bereich und unterbindet Blähungen. Bei nervösen Herz-Magen-Beschwerden – wiederum typische Symptome der Reisekrankheit – gilt er als Mittel der Wahl.
  • Melissenblätter enthalten Phenolcarbonsäuren-Derivate und Rosmarinsäure, sie wirken daher antimikrobiell und antiviral. Sie lassen sich auf Reisen gegen eine Kreislaufschwäche durch die Reisekrankheit sowie gegen Erkältungen und Herpes simplex anwenden.
  • Pfefferminzblätter beruhigen den Magen-Darm-Trakt, der gelegentlich auf Reisen aus dem Gleichgewicht gerät.
  • Schöllkraut wirkt global gegen Viren, Pilze und Bakterien, somit auf Reisen universell gegen entsprechende Bedrohungen.
  • Süßholzwurzel (Iberogast): Diese Extrakte wirken gegen Magenkrämpfe, die sich auf Reisen einstellen können. Zudem bekämpfen sie Bakterien und freie Radikale.
  • Buthylscopolamin (Buscopan): Das krampflösende Mittel ist ein Allrounder, der auch bei Nieren- und Gallenkoliken zum Einsatz kommt. Die Wirkung setzt relativ schnell ein.
  • Pflaster benötigen wir auf Reisen wegen möglicher Verletzungen.
  • Handdesinfektion (Sterillium): In vielen Ländern herrschen bei Weitem nicht unsere gewohnten Hygienestandards. Daher ist in diversen Situation die Anwendung einer Handdesinfektion zu empfehlen.
  • Wunddesinfektion (Octenisept): Wenn es zu einer Wunde kommt und der nächste Arzt weit weg ist, muss diese desinfiziert werden. Octenisept ist hierfür auf Reisen ein erstklassiges, leicht handhabbares Mittel.
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