healmebox® Rücken

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healmebox® Rücken

AVP/UVP: 26,23  23,99 

Kategorie:

IbuHEXAL® akut

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
5,97 Euro0006897220 St.TablettenIbuHEXALHexal AG

Voltaren® Gel

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
9,28 Euro0045850360 g (15,47 € / 100 g)GelVoltaren SchmerzgelGlaxoSmithKline Consumer Healthcare

ThermaCare® Wärmeumschläge Rücken

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
10,98 Euro066837962 St.WärmeumschlägeThermacarePfizer Consumer Healthcare GmbH

Zusatzartikel

WALA® Aconit Schmerzoel

AVP/UVP:PZN:Menge:Darreichung:Marke:Hersteller:
9,90 Euro0144858250 ml (19,80 € / 100 ml)ÖlWalaWALA Heilmittel GmbH
IbuHEXAL® akutVoltaren® GelThermaCare® Wärmeumschläge RückenWALA® Aconit Schmerzoel
AVP/UVP1:5,97 Euro9,28 Euro10,98 Euro9,90 Euro
PZN:00068972004585030668379601448582
Menge:20 St.60 g (15,47 € / 100 g)2 St.50 ml (19,80 € / 100 ml)
Darreichung:TablettenGelWärmeumschlägeÖl
Marke:IbuHEXALVoltaren SchmerzgelThermacareWala
Hersteller:


Hexal AGGlaxoSmithKline Consumer HealthcarePfizer Consumer Healthcare GmbHWALA Heilmittel GmbH

Produktinformation / Pflichtangaben

IbuHEXAL® akut

Wirkstoffe

  • 400 mg Ibuprofen

 

Indikation/Anwendung

  • Das Präparat ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Anwendungsgebiete
    • wird angewendet bei
      • leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen;
      • Fieber.

 

Dosierung

  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • 20 kg – 29 kg, 6 – 9 Jahre: 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
      • max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: bis 1 1/2 Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
    • 30 kg – 39 kg, 10 – 12 Jahre: 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
      • max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
    • > 40 kg Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: 1/2 – 1 Filmtablette (entsprechend 200 – 400 mg Ibuprofen)
      • max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)
  • Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen/angewendet haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme/Anwendung.
  • Dosierung bei älteren Menschen:
    • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen/angewendet haben als Sie sollten:
    • Nehmen/wenden Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der angegebenen Dosierungsanleitung ein/an. Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbständig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
    • Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch Krampfanfälle) sowie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich.
    • Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und zur blauroten Färbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose) kommen.
    • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
  • Wenn Sie die Einnahme/Anwendung von Aktren Forte vergessen haben:
    • Falls Sie die Einnahme/Anwendung einmal vergessen haben, nehmen/wenden Sie bei der nächsten Gabe nicht mehr als die übliche empfohlene Menge ein/an.

 

Art und Weise

  • Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein.
  • Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, das Präparat während der Mahlzeiten einzunehmen.

 

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen haben. Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, besprechen Sie das bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder unbekannt
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen für orale Darreichungsformen (= 3 Filmtabletten).
    • Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
    • Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.
    • Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
    • Arzneimittel wie dieses Präparat sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.
  • Herzerkrankungen
    • Sehr selten: Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt.
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Sehr selten: Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose).
    • Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen.
    • In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Gelegentlich: Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.
  • Augenerkrankungen
    • Gelegentlich: Sehstörungen.
  • Erkrankungen des Ohrs
    • Selten: Ohrgeräusche (Tinnitus).
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
    • Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können.
    • Gelegentlich: Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung (Ulzerative Stomatitis), Verstärkung einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung (Gastritis).
    • Sehr selten: Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis).
    • Sehr selten: Ausbildung von membranartigen Verengungen in Dünn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen).
    • Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort den Arzt informieren.
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • Sehr selten: Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion; nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im Körper (Ödeme) und starke Eiweißausscheidung im Harn); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen kann.
    • Es können auch Nierengewebsschädigungen (Papillennekrosen) und erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut auftreten.
    • Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme) sowie allgemeines Unwohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
    • Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Sehr selten: Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).
    • In Ausnahmefällen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen (s. auch „Infektionen und parasitäre Erkrankungen“).
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika Antiphlogistika), eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
    • Sehr selten wurde unter der Anwendung von Ibuprofen die Symptomatik einer Hirnhautentzündung (aseptischen Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.
    • Wenn während der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
  • Gefäßerkrankungen
    • Sehr selten: Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen (ggf. mit Blutdruckabfall).
    • In diesem Fall ist umgehend der Arzt zu informieren, und das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen/angewendet werden.
    • Sehr selten: Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Sie können sich äußern als: Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock.
    • Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • Sehr selten: Leberfunktionsstörungen, Leberschäden, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis).
    • Bei länger dauernder Gabe sollten die Leberwerte regelmäßig kontrolliert werden.
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Sehr selten: Psychotische Reaktionen, Depression.

 

Wechselwirkungen

  • Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die gleichzeitige Anwendung des Präparates und Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin-Spiegel und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
    • Das Arzneimittel kann die Wirkung von entwässernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschwächen.
    • Das Arzneimittel kann die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Herzschwäche und Bluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.
    • Die gleichzeitige Gabe des Präparates und kaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen.
    • Die gleichzeitige Verabreichung mit anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoiden erhöht das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.
    • Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen kann die Thrombozytenaggregations-hemmende Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure beeinträchtigt sein.
    • Die Gabe des Präparates innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.
    • Das Risiko einer nierenschädigenden Wirkung durch Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird) wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter nicht-steroidaler Antiphlogistika erhöht.
    • Dieser Effekt kann auch für eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.
    • Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung des Arzneimittels im Körper mit Verstärkung seiner unerwünschten Wirkungen kommen.
    • Es gibt Einzelfallberichte über Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und blutgerinnungshemmenden Mitteln. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
    • Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen NSAR und Sulfonylharnstoffen (Mittel zur Senkung des Blutzuckers) gezeigt.
    • Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen bisher nicht beschrieben sind, wird vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
    • Tacrolimus: Das Risiko einer Nierenschädigung ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
    • Zidovudin: Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) und Hämatome bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten („Blutern“), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen.
    • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Während der Anwendung sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

 

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen/angewendet werden
    • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels;
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben;
    • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen;
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen);
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen erapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR);
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen;
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen;
    • bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz);
    • im letzten Drittel der Schwangerschaft;
    • bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

 

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Schwangerschaft
    • Wird während einer Anwendung eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf das Arzneimittel wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.

 

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung mit anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
      • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
      • Ältere Patienten:
        • Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
        • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen): Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt derTherapie auf.
        • Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.
        • Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
        • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.
        • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
        • Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit Aktren Forte zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
        • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Arzneimittel wie dieses Präparat sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (maximal 4 Tage)!
      • Wenn sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z. B. wenn sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
    • Hautreaktionen
      • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom).
      • Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte das Arzneimittel abgesetzt und umgehend der Arzt aufgesucht werden.
    • Sonstige Hinweise
      • Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
        • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie);
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose).
      • Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
        • bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion;
        • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen;
        • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
        • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme/Verabreichung muss die Therapie abgebrochen werden.
        • Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
        • Ibuprofen, der Wirkstoff dieses Präparates, kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
        • Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen-haltigen Arzneimitteln kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln) beeinträchtigt sein. Sie sollten daher in diesem Fall Ibuprofen-haltige Arzneimittel nicht ohne ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.
        • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vorsichtshalber Kontrollen der Blutgerinnung bzw. der Blutzuckerwerte erfolgen.
        • Bei länger dauernder Gabe ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
        • Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
        • Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme dieses Präparates häufig unter Kopfschmerzen leiden!
        • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
        • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
    • Kinder
      • Bitte beachten Sie die Hinweise unter Kategorie „Kontraindikationen“.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Da bei der Anwendung in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
Voltaren® Gel

Wirkstoffe

  • 11.61 mg Diclofenac diethylamin
 
Indikation/Anwendung

 

  • Schmerzstillendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen
    • bei akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen in Folge stumpfer Traumen, z. B. Sport- und Unfallverletzungen;
    • der gelenknahen Weichteile (z. B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder, Muskelansätze und Gelenkkapseln) bei Arthrose der Knie- und Fingergelenke;
    • bei Epicondylitis (Entzündung der Sehnenansätze im Bereich des Ellenbogens, auch Tennisellenbogen bzw. Golferellenbogen genannt);
    • bei akuten Muskelschmerzen z. B. im Rückenbereich.
  • Anwendungsgebiet bei Jugendlichen über 14 Jahren
    • Zur Kurzzeitbehandlung.
    • Zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas.

 

Dosierung

  • Wenden Sie das Präparat immer genau wie in beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist das Gel 3- bis 4-mal täglich anzuwenden.
  • Je nach Größe der zu behandelnden schmerzhaften Stelle ist eine kirsch- bis walnussgroße Menge, entsprechend 1 – 4 g Gel (11,6 – 46,4 mg Diclofenac, Diethylaminsalz), erforderlich.
  • Die maximale Tagesdosis beträgt 16 g Gel (entsprechend 185,6 mg Diclofenac, Diethylaminsalz).
  • Ältere Patienten
    • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich. Jedoch sollten ältere Menschen bei der Anwendung auf Nebenwirkungen besonders achten und ggf. mit Ihrem Arzt oder Apotheker Rücksprache halten.
  • Eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
    • Es ist keine Dosisreduktion erforderlich.
  • Kinder und Jugendliche (unter 14 Jahren)
    • Bei Jugendlichen im Alter von 14 Jahren und älter wird dem Patienten/den Eltern geraten, einen Arzt aufzusuchen, falls das Arzneimittel länger als 7 Tage zur Schmerzbehandlung benötigt wird oder die Symptome sich verschlechtern.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von zu stark oder zu schwach ist.
  • Dauer der Anwendung
    • In der Regel ist in Abhängigkeit der zugrunde liegenden Erkrankung eine Anwendungsdauer über 1 – 3 Wochen ausreichend. Für eine darüber hinausgehende Behandlungsdauer liegen keine Untersuchungen vor.
    • Bei Beschwerden, die sich nach 3 – 5 Tagen nicht verbessert haben oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Da bei der äußerlichen Anwendung des Präparates der Gesamtorganismus weitestgehend geschont wird, ist auch bei großflächiger und länger dauernder Anwendung eine Überdosierung äußerst unwahrscheinlich.
    • Bei deutlicher Überschreitung der empfohlenen Dosierung bei der Anwendung auf der Haut sollte das Gel wieder entfernt und mit Wasser abgewaschen werden.
    • Bei versehentlichem Verschluckenl, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, der über geeignete Maßnahmen entscheiden wird.
  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wurde einmal die Anwendung vergessen, wenden Sie das Gel entweder sofort an oder warten Sie bis zum gewohnten Zeitpunkt entsprechend der vorgegebenen Dosierung.
  • Sollten Sie sich unsicher sein, was zu tun ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

 

Art und Weise

  • Das Gel auf die betroffene Körperregion dünn auftragen und leicht einreiben.
  • Anschließend sollten die Hände gewaschen werden, außer, diese die zu behandelnde Stelle sind.

 

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • Sehr selten: pustelartiger Hautausschlag.
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Nesselsucht); Gesichtsschwellung (Angioödem).
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • Sehr selten: Asthma.
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
    • Sehr selten: Magen-Darm-Beschwerden.
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Häufig: Hautausschlag, Ekzem, Hautrötung (Erythem), Dermatitis (einschließlich Kontaktdermatitis), Juckreiz (Pruritus).
    • Gelegentlich: Schuppenbildung, Austrocknen der Haut, Ödem.
    • Selten: Hautentzündung mit Blasenbildung (Bullöse Dermatitis).
    • Sehr selten: Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung (Photosensibilisierung).
  • Wenn das Arzneimittel großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen nicht auszuschließen.
  • Diese Nebenwirkungen sind vergleichbar mit solchen, die unter Umständen bei Einnahme anderer Diclofenac-haltiger Arzneimittel auftreten können.
  • Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
    • Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen feststellen oder vermuten, wenden Sie das Arzneimittel nicht weiter an und informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

 

Wechselwirkungen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bei bestimmungsgemäßer, äußerlicher Anwendung sind bisher keine Wechselwirkungen bekannt geworden.

 

Gegenanzeigen

  • Darf nicht angewendet werden:
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Diclofenac, einen der sonstigen Bestandteile oder andere gegen andere Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen, Fieber oder Entzündungen, wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ein Wirkstoff, der u. a. zur Unterdrückung der Blutgerinnung verwendet wird) sind. Symptome einer allergischen Reaktion auf diese Arzneimittel können sich unter anderem durch: pfeifenden Atem oder Kurzatmigkeit (Asthma), Hautausschläge mit Bläschenbildung und Nesselsucht, Schwellung von Gesicht oder Zunge, laufende Nase äußern.
    • auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut, sowie auf Ekzemen oder Schleimhäuten;
    • im letzten Schwangerschaftsdrittel;
    • bei Kindern unter 12 Jahren.
  • Wenden Sie das Präparat nicht an, wenn einer der vorgenannten Punkte auf Sie zutrifft.

 

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
    • Im letzten Schwangerschaftsdrittel dürfen Sie das Arneimittel nicht anwenden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind nicht auszuschließen ist.
  • Stillzeit
    • Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Das Arzneimittel sollte während der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Hierbei sollte das Arzneimittel nicht im Brustbereich oder über einen längeren Zeitraum auf große andere Hautbereiche aufgetragen werden.

 

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Wenn das Präparat großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen, nicht auszuschließen. Diese Nebenwirkungen sind vergleichbar mit solchen, die unter Umständen bei Einnahme anderer Diclofenac-haltiger Arzneimittel auftreten können.
    • Sie können einen Verband, jedoch keinen Okklusivverbandes (dicht abschließender Verband) benutzen. Vor Anlegen eines Verbandes sollte das Arzneimittel einige Minuten auf der Haut eintrocknen.
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich bei akuten Zuständen, die mit starker Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, bei andauernden Gelenkbeschwerden oder bei heftigen Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen und/oder mit neurologischen Ausfallerscheinungen (z. B. Taubheitsgefühl, Kribbeln) verbunden sind, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
    • Bei Beschwerden, die sich nach 3 – 5 Tagen nicht verbessert haben oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
    • Wenn Sie an Asthma, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellungen (sog. Nasenpolypen) oder chronischen bronchienverengenden (obstruktiven) Lungenerkrankungen, chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) oder an Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz- und Rheumamittel aller Art leiden, sind Sie bei der Anwendung des Arzneimittels durch Asthmaanfälle (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma), örtliche Haut- oder Schleimhautschwellung (sog. Quincke-Ödem) oder Urtikaria eher gefährdet als andere Patienten. In diesem Fall darf Voltaren Schmerzgel nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen (Notfallbereitschaft) und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Das gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
    • Sollte während der Behandlung ein Hautausschlag auftreten, beenden Sie die Behandlung.
    • Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
ThermaCare® Wärmeumschläge Rücken

Die natürliche Tiefenwärme von ThermaCare

    Wärmeumschläge und -auflagen von ThermaCare lindern akute Schmerzen in der Muskulatur oder dem Gewebe im Rücken- oder Nackenbereich. Die patentierten Wärmezellen von ThermaCare erzeugen langanhaltende therapeutische Tiefenwärme von konstant ca. 40°C über einen Zeitraum von mindestens 8 Stunden. Die therapeutische Tiefenwärme dringt tief in die Muskulatur und das Gewebe ein. Schmerzen, die infolge von Verspannungen, Überanstrengung oder Zerrungen auftreten können, werden so effektiv und nachhaltig gelindert.
    Die ThermaCare Wärmeumschläge und -auflagen erwärmen sich von selbst und sind frei von Arzneiwirkstoffen. Sie können den ganzen Tag über komfortabel und diskret unter der Kleidung getragen werden. Mit ThermaCare bleiben Sie so in Ihrem aktiven Alltag mobil.

 

Wie entsteht die therapeutische Tiefenwärme von ThermaCare?

    Die ThermaCare Wärmeentwicklung basiert auf einem einfachen, aber effektiven Naturprinzip: Wärme durch Oxidation.
    In den Zellen der ThermaCare Wärmeumschläge und –auflagen befindet sich eine Mischung aus natürlichen Inhaltsstoffen: Eisenpulver, Salz, Aktivkohle und Wasser. Nach dem Öffnen der luftdichten Verpackung verbinden sich diese Inhaltsstoffe mit dem Sauerstoff aus der Luft – dadurch wird der Oxidationsprozess in Gang gesetzt und die wohltuende, therapeutische ThermaCare Tiefenwärme erzeugt.
    Nach ca. 30 Minuten Erwärmungsphase erreichen die ThermaCare Produkte die ideale therapeutische Temperatur von ca. 40°C. Ihre patentierte Vlieshülle reguliert dabei die kontinuierliche Luftzufuhr und leitet die Wärme direkt zur schmerzenden Körperstelle. Die therapeutische Wärme dringt so für die nötige Behandlungsdauer bis tief in die verkrampften Muskel- und Gewebeschichten vor und lindert Schmerzen effektiv.

 

Was macht ThermaCare einzigartig?

  • Einfache Anwendung: Selbsterwärmende Wärmeumschläge und -auflagen
  • Patentierten Wärmezellen
  • Therapeutische Tiefenwärme über mindestens 8 Stunden
  • Tiefenwirksame Muskelentspannung
  • Langanhaltende Schmerzlinderung
  • Frei von Arzneiwirkstoffen
  • Wohltuende Wärme ohne unangenehmes Brennen auf der Haut
  • Dünn, bequem, diskret, geruchsfrei
  • Passgenau – egal, wo der Schmerz sitzt

 

Wann wende ich ThermaCare Wärmeumschläge und -auflagen an?

    Frühzeitig! Die ersten Anzeichen von Rückenschmerzen oder Verspannungen sollten schnell behandelt werden, bevor sie Ihren Alltag nachhaltig beeinträchtigen.
    • Die Wärmeumschläge und -auflagen sollen nicht auf erkrankter, verletzter oder geschädigter Haut, bei Prellungen und Schwellungen oder auf Körperstellen ohne Wärmeempfindung angewendet werden.
    • Die Anwendung der ThermaCare Wärmeumschläge und -auflagen zur Schmerzlinderung ist insbesondere geeignet bei Muskelschmerzen infolge von:
  • Muskelverspannungen
  • Überanstrengungen und Zerrungen
    Die ThermaCare Wärmeumschläge und -auflagen können sowohl bei chronischen als auch bei gelegentlich auftretenden Schmerzen angewendet werden.

 

Wie wende ich ThermaCare Wärmeumschläge und -auflagen an?

  • Unser Produkt „ThermaCare bei Rückenschmerzen“ ist ein Wärmeumschlag.
  • Bitte öffnen Sie die Verpackung erst kurz vor Gebrauch.
  • Nehmen Sie den Wärmeumschlag aus der luftdichten Verpackung und legen Sie ihn mit der unbedruckten Seite der Wärmezellen auf die Haut – direkt auf die schmerzende Körperstelle.
  • Schließen Sie nun den Klettverschluss auf der Vorderseite des Körpers und genießen Sie das angenehme Tragegefühl.
  • Durch die verbesserte dehnbare Form passt sich der ThermaCare Wärmeumschlag für den unteren Rückenbereich optimal jedem Taillenumfang an.
    Unsere Produkte „ThermaCare für Nacken und Schulter“, „ThermaCare für flexible Anwendung bei punktuellen Schmerzen“ sowie „ThermaCare für flexible Anwendung für größere Schmerzbereiche“ sind Wärmeauflagen. Bitte öffnen Sie die Verpackung erst kurz vor Gebrauch. Nehmen Sie die Wärmeauflage aus der luftdichten Verpackung und entfernen Sie die Schutzfolie. Kleben Sie nun die Auflage direkt auf die schmerzende Körperstelle auf Ihrer Haut und genießen Sie das angenehme Tragegefühl.
    Nach ca. 30 Minuten Erwärmungszeit wird die therapeutische Temperatur von ca. 40°C erreicht und für den Rest der empfohlenen Behandlungsdauer konstant gehalten. Zur effektiven Schmerzlinderung sollten Sie die Wärmeumschläge- und auflagen mindestens drei Stunden ununterbrochen tragen – zur idealen Wirkung bis zu 12 Stunden.
WALA® Aconit Schmerzoel

Wirkstoffe

  • 100 mg Quarz oleosum D9
  • 100 mg Aconitum napellus e tubere ferm 33c oleosum D9
  • 10 mg D-Campher
  • 10 mg Lavendelöl

 

Indikation/Anwendung

  • Anwendungsgebiete:
    • gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis.
    • Dazu gehören:
      • Zur Anregung des Wärmeorganismus und des Stoffwechsels bei schmerzhaften entzündlichen Erkrankungen, die vom Nerven-Sinnes-System ausgehen, z. B. Nervenschmerzen, Nervenentzündungen, Gürtelrose, rheumatische Gelenkerkrankungen

 

Dosierung

  • Soweit nicht anders verordnet, 1- bis 3-mal täglich an den schmerzhaften Stellen einreiben.
  • In Abhängigkeit von der Größe des betroffenen Organbereiches werden pro Anwendung ca. 1 bis 3 ml Öl verwendet.
  • Dauer der Anwendung:
    • Die Dauer einer akuten Erkrankung sollte nach 2 Wochen abgeschlossen sein. Tritt innerhalb von 2-5 Tagen keine Besserung ein, ist ein Arzt aufzusuchen. Die Dauer der Behandlung von chronischen Krankheiten erfordert eine Absprache mit dem Arzt.

 

Art und Weise

  • an den schmerzhaften Stellen einreiben

 

Nebenwirkungen

  • Erdnussöl kann selten schwere allergische Reaktionen hervorrufen.
  • In sehr seltenen Fällen kann es bei Anwendung dieses Arzneimittels zu Hautrötungen und -ausschlägen kommen.
  • Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch das Arzneimittel Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
  • Arzneimittel nach Ablauf des auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr anwenden.

 

Wechselwirkungen

  • Keine bekannt.

 

Gegenanzeigen

  • Das Arzniemittel darf nicht angewendet werden
    • bei Kindern unter 6 Jahren
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) sind gegenüber
    • Kampfer oder einem der anderen Wirkstoffe
    • Erdnussöl oder Soja

 

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wie alle Arzneimittel sollte es in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

 

Patientenhinweise

  • Bei länger anhaltenden oder unklaren Beschwerden muss ein Arzt aufgesucht werden.
  • Falls ein Kind versehentlich Aconit Schmerzöl verschluckt, sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen, der die nötige Behandlung durchführen kann. Versuchen Sie nicht, Erbrechen auszulösen!

 

Sonstiges
– Bei länger anhaltenden oder unklaren Beschwerden muss ein Arzt aufgesucht werden.

Rückenschmerzen 

Rückenschmerzen sind kein unabwendbares Schicksal 

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit in den westlichen Industrienationen und neben den banalen Erkältungskrankheiten der zweithäufigste Grund eine Arztpraxis aufzusuchen. Obwohl die meisten Rückenprobleme nach ein paar Tagen wieder spontan verschwinden, so sollte dennoch auf eine erweiterte Diagnostik der Beschwerden Wert gelegt werden. Denn unbehandelte Rückenschmerzen neigen zur Chronifizierung, was bei nicht adäquat eingeleiteter Behandlung dazu führt, dass der Patient seine Beschwerden womöglich nur noch schwer lindern kann oder gar nicht mehr los wird. Immer dann, wenn die Beschwerden im Rücken, sei es im Bereich der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule oder Lendenwirbelsäule, länger als 12 Wochen anhalten, sprechen Ärzte von chronischen Rückenschmerzen. Akut einsetzender Rückenschmerz tritt jedoch noch weit häufiger auf und das insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule als sogenannter Hexenschuss, Lumbago. Von chronischen Rückenschmerzen in den verschiedenen Wirbelsäulensegmenten sind Frauen statistisch gesehen häufiger betroffen als Männer. Außerdem nimmt das Risiko, an den unterschiedlichen Formen von Rückenschmerzen zu erkranken, mit zunehmendem Alter signifikant zu. Viele Rückenprobleme könnten mit einer gezielten Prävention vermieden werden. Die Sensibilisierung, um Rückenschmerzen zu vermeiden, sollte bereits durch entsprechende Schulungen im Grundschulalter beginnen. 

Die häufigsten Ursachen von Rückenproblemen 

Die eine, einzige Ursache für Rückenschmerzen gibt es natürlich nicht. Es gibt also viele und verschiedene Gründe für Rückenprobleme, welche sich aber längst nicht alle diagnostisch genau erfassen lassen. Wenn der Arzt keine eindeutige Ursache ausmachen kann und das trotz aufwendiger Diagnostik, fühlen sich Patienten oft hilflos und alleingelassen. Chronische Rückenschmerzpatienten haben deshalb häufig auch eine Odyssee von Arzt zu Arzt oder von Therapeut zu Therapeut hinter sich, ohne dass sich ihre Beschwerden langfristig nennenswert verbessern. Es sollte deshalb alles dafür getan werden, um individuell der wahren Ursache von Rückenproblemen auf die Spur zu kommen, dies gleicht oft genug einer Detektivarbeit. Doch eine kausale, also ursachenbezogene Therapie ist nur möglich, wenn die Ursache für ein Rückenproblem genau bekannt ist und benannt werden kann. Obwohl die meisten Rückenschmerzen von den Patienten als sehr quälend und die Lebensqualität einschränkend empfunden werden, sind sie meist harmloser Natur. Denn Muskelverspannungen, auch Dysbalancen genannt, gelten als häufigste Ursache von Rückenschmerzen. Bewegungsmangel, Fehlhaltungen aber auch Übergewicht führen dazu, dass der Spannungszustand der Muskulatur, der sogenannte Muskeltonus, ständig erhöht ist. Die Zugspannung an den kleinen Wirbelgelenken ist dann derart überlastet, dass unweigerlich Schmerzen auftreten. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko von Rückenschmerzen durch Verschleißerscheinungen wie beispielsweise Arthrose oder Arthritis, wenn sich die Bandscheibensegmente zusätzlich noch entzünden. Akute Rückenprobleme werden nicht selten auch durch Bandscheibenvorfälle verursacht. Rückenschmerzen können aber auch Symptom schwerwiegender Erkrankungen wie Krebsmetastasen, Osteoporose oder Nervenerkrankungen sein. Schwerwiegende Erkrankungen sollten durch eine eingehende Diagnostik immer frühestmöglich ausgeschlossen werden. 

Symptome von Rückenschmerzen 

Je nach Grunderkrankung können die Symptome von Rückenschmerzen ganz unterschiedlich empfunden, wahrgenommen und geschildert werden. Abhängig vom Schmerztyp wird eine grobe Einteilung in sogenannte radikuläre und pseudoradikuläre Beschwerden vorgenommen. Sind die Symptome radikulär, so wird dies verursacht von einem gereizten Nerv oder von einer eingeklemmten Nervenwurzel, wie das beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall der Lenden- oder Halswirbelsäule der Fall sein kann. Da diese radikulären Symptome dem Nervenverlauf folgen, strahlen die Schmerzen oft auch in die Extremitäten, also in Arme oder Beine, aus. Darüber hinaus werden bei solchen Rückenproblemen häufig Missempfindungen, Kribbeln, Ameisenlaufen oder sogar Lähmungserscheinungen geschildert. Pseudoradikuläre Rückenschmerzen sind in ihrem Auftreten zwar ähnlich und deshalb oft anfangs auch von erfahrenen Ärzten nicht immer verlässlich zu unterscheiden. Eine erweiterte Diagnostik in Form von bildgebenden Verfahren bringt aber oft Klarheit. Häufig werden die Symptome bei dieser Art von Rückenschmerzen in den kleinen Wirbelgelenken verursacht, ihr Auftreten ist auch deutlich häufiger als die radikuläre Schmerzart. Nicht außer Acht gelassen werden darf auch die Psyche bei allen Arten von Rückenschmerzen. Belastungen in Familie, Beruf, oder Freizeit können schnell zu einer angespannten Muskulatur und in der Folge zu unangenehmen Verspannungen und Rückenschmerzen führen. Deshalb sollten bei der Diagnosestellung von Rückenschmerzen die Lebensumstände und das soziale Umfeld eines Patienten stets berücksichtigt werden. 

Behandlung von Rückenschmerzen 

Die Therapie von Rückenproblemen stellt Ärzte und Patienten häufig vor große Herausforderungen. Letztlich geht es darum, Symptome zu lindern und einen möglichst schmerzfreien Alltag sicherzustellen. Sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika wie Diclofenac oder Ibuprofen stellen eine wichtige Säule in der symptomatischen Behandlung von Rückenschmerzen war. Diclofenac, Voltaren Gel, oder Ibuprofen, IbuHexal akut, sind gut geeignete Präparate für die Selbstmedikation und zur Therapie von akuten oder chronischen Rückenschmerzen in jeder Apotheke erhältlich. Die Dauer der Anwendung oder Dosierung von NSAR wie Ibufrofen oder Diclofenac sollte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Einer Vielzahl von Rückenschmerzen liegen anhaltende muskuläre Verspannungszustände zugrunde. Hier haben sich Wärmepflaster bestens bewährt, welche einfach im Hautbezirk des von Schmerzen betroffenen Areals angewendet werden können. Bewährte Wärmepflaster wie Thermacare Rücken erzeugen in Verbindung mit der Hautoberfläche über Stunden eine wohltuende Wärme und lösen damit auch tief sitzende Muskelverspannungen. So werden selbst hartnäckige Rückenschmerzen oft erstaunlich gut gelindert. Zur Aktivierung des Muskelstoffwechsels hat sich die Einnahme von Magnesium bewährt. Denn bei einem Mangel dieses wichtigen Minerals kann es ebenfalls zu schmerzhaften Verspannungen kommen. 

Magnesium Verla Direktgranulat enthält hochwertiges, bioverfügbares Magnesium, welches direkt in den Muskelstoffwechsel eingebaut werden kann. Die Einnahme ist in den praktischen Portionsbeutelchen auch für unterwegs, ohne Wasser, denkbar einfach. Oft müssen Behandlungsmaßnahmen gegen Rückenschmerzen aber auch kombiniert werden, um einen anhaltenden Therapieeffekt zu erzielen. Sport und Bewegung, Entspannungsverfahren, Massagen aber auch Verhaltenstherapien oder Naturheilverfahren wie Akupunktur können sehr hilfreich bei der Bewältigung von Rückenschmerzen verschiedenster Ursache sein. Wichtig ist es, stets aktiv zu bleiben, sich nicht von seinen Rückenschmerzen lähmen zu lassen oder gar in Depressionen abzugleiten. Eine Bettruhe sollte deshalb, auch bei akuten Rückenschmerzen, möglichst nicht länger als maximal drei Tage eingehalten werden. Zum Einreiben in die Haut eignen sich Diclofenac Gel aber auch spezielle Ölmischungen mit hochwertigen Pflanzenauszügen, welche sich bei Rückenschmerzen und muskulären Verspannungen bestens bewährt haben. Aconit Schmerzöl enthält unter anderem Auszüge aus blauem Eisenhut und eignet sich daher gut zur Linderung von schmerzhaften Muskelverspannungen, Nervenschmerzen oder Gelenkerkrankungen. Das anthroposophische Arzneimittel zieht schnell ein, ist ausgezeichnet verträglich und schenkt darüber hinaus seelische und körperliche Entspannung durch duftendes Lavendelöl. Der operative Eingriff sollte nur die letzte Therapieoption bei Rückenschmerzen sein, wenn alle konservativen Maßnahmen dauerhaft versagen.

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